Korseby Online - Rubiaceae

Rubiaceae

Zu den Rötegewächsen gehört nicht nur Kaffee, sondern auch Waldmeister und andere interessante Pflanzen.

Index

Asperula cynanchica (Hügel-Meier)

asperula cynanchica
Asperula cynanchica

Asperula tinctoria (Färber-Meier)

asperula tinctoria
Asperula tinctoria

Galium uliginosum (Moor-Labkraut)

galium uliginosum
Blüte von Galium uliginosum
Das Moor-Labkraut Galium uliginosum ist eine ausdauernde, krautige Pflanze aus der Familie der Rubiaceae. Sie wird bis zu 80 cm hoch und wächst nur an feuchten Standorten.

Wie andere Vertreter der Gattung Galium auch enthält das Moorlabkraut das Enzym Labferment. Dieses kann zur Käseherstellung verwendet werden. Aus den Wurzeln wurden früher ähnlich wie beim verwandten Färberkrapp rote Farbe für Textilien gewonnen.

Vorkommen
Das Sumpflabkraut wächst in Sümpfen, an Flachmooren und Ufern und auf feuchten Wiesen. Es kommt nicht oberhalb von 1800 m vor.

Erkennungsmerkmale
Am Stängel trägt das Sumpflabkraut Blattquirle, die aus meist 6 bis 8 lanzettlich geformten Einzelblättern bestehen. Diese besitzen eine Stachelspitze. Die Pflanze wird bis zu 80 cm hoch und besitzt liegende oder aufsteigende vier-kantige Stängel, die abwärts gerichtete Stängelborsten besitzen können.
Die vier-zipfeligen Blütenkronen, die zumeist in Blütenständen vorkommen, sind breiter als die Früchte und besitzen im Gegensatz zum Sumpf-Labkraut gelbe Staubbeutel und bilden keine Röhre.

Galium palustre (Sumpf-Labkraut)

Das Sumpflabkraut Galium palustre ist eine einjährig ausdauernde Pflanze aus der Familie der Rubiaceae. Sie wird bis zu 80 cm hoch und wächst nur an sehr feuchten Standorten.

Wie andere Vertreter der Gattung Galium auch enthält das Sumpflabkraut das Enzym Labferment. Dieses kann zur Käseherstellung verwendet werden. Aus den Wurzeln wurden früher ähnlich wie beim verwandten Färberkrapp rote Farbe für Textilien gewonnen.

Vorkommen
Das Sumpflabkraut kommt ausschließlich in Sümpfen, Gräben und sehr feuchte Wiesen vor und wächst nicht über 1800 m.

Erkennungsmerkmale
Am Stängel trägt das Sumpflabkraut Blattquirle, die aus meist 4 verkehrt-lanzettlichen, vorne stumpfen, am Rand von abwärtsgerichteten Stachelborsten rauen Einzelblättern bestehen. Es wird bis zu 80 cm hoch, bildet reichblütige Teilblütenstände mit vier-zipfeligen Blütenkronen, die einen roten Staubbeutel besitzen und am Grund röhrenförmig sind.

galium palustre
Galium palustre
galium palustre detail
Blüte von G. palustre
galium palustre habitus
Habitus von G. palustre

Galium palustre subsp. elongatum (Hohes Sumpf-Labkraut)

galium palustre ssp elongatum
Galium palustre subsp. elongatum

Galium album (Weißes Labkraut)

galium album jung
junges Galium album
galium album blatt
Blatt von Galium album
Das weiße Labkraut Galium album ist eine einjährig ausdauernde Pflanze aus der Familie der Rubiaceae. Sie wird bis zu 1 m hoch und wächst auf vor allem auf ungemähten Wiesen.
Es ist mit dem Wiesenlabkraut eng verwandt.

Wie andere Vertreter der Gattung Galium auch enthält das weiße Labkraut das Enzym Labferment. Dieses kann zur Käseherstellung verwendet werden. Aus den Wurzeln wurden früher ähnlich wie beim verwandten Färberkrapp rote Farbe für Textilien gewonnen.

Vorkommen
Das weiße Labkraut ist in Europa weit verbreitet und wächst auf Wiesen, in Gebüschen, Wegrändern und an Schuttstellen.

Erkennungsmerkmale
Im Gegensatz zum Wiesenlabkraut besitzt das weiße Labkraut 3 bis 4 mm breite Blüten, deren Stiele 1 - 3 mm lang sind. Ihre Blätter sind etwa 3 bis 6 mal so lang wie breit.

Galium mollugo (Wiesen-Labkraut)

galium mollugo
Galium mollugo

Galium odoratum (Waldmeister)

galium odoratum
Galium odoratum
galium odoratum frucht
Frucht von G. odoratum

Galium x pomeranicum (Gelbweißes Labkraut)

Die Hybride kommen allgemein zerstreut zwischen ihren Eltern vor. Je nach Anteil der Eltern kann der Gelb- bzw. Weißanteil in den Blüten schwanken. In folgenden Bundesländern wurden die Hybride auch ohne ihre Eltern in unmittelbarer Umgebung gesichtet: Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern vor allem entlang der Küste zwischen Zingst und Nord-Rügen. Wahrscheinlich ist die Hybride in Ost-Vorpommern entstanden. Die genaue Verbreitung in Europa ist noch ungenügend bekannt.

galium x pomeranicum blatt
G. x pomeranicum Blatt

Galium boreale (Nordisches Labkraut)

galium boreale
Galium boreale

Galium oelandicum (Öländisches Labkraut)

galium oelandicum
Galium oelandicum

Galium pumilum (Zierliches Labkraut)

galium pumilum
Galium pumilum

Galium anisophyllon (Ungleichblättriges Labkraut)

galium anisophyllon
Galium anisophyllon
galium anisophyllon habitus
Galium anisophyllon

Galium harcynicum / Galium saxatile (Harzer Labkraut)

galium saxatile
Galium saxatile

Galium glaucum (Blaugrünes Labkraut)

galium glaucum
Galium glaucum

Galium verum (Echtes Labkraut)

galium verum
Galium verum

Sherardia arvensis (Ackerröte)

sherardia arvensis
Sherardia arvensis
sherardia arvensis detail
Sherardia arvensis

Cruciata laevipes (Gewöhnliches Kreuzlabkraut)

cruciata laevipes
Cruciata laevipes

Crucianella latifolia (Breitblättriges Krauzlabkraut)

crucianella latifolia
Crucianella latifolia
crucianella latifolia detail
Crucianella latifolia