Korseby Online - Rosaceae

Rosaceae

Die Rosengewächse haben nicht nur als Geschenk eine Bedeutung. Zahlreiche Früchte wie Apfel, Himbeere oder Erdbeere finden sich hierunter.

Index

Rosa rubiginosa (Wein-Rose)

rosa rubiginosa
Rosa rubiginosa
rosa rubiginosa druesenhaare
Rosa rubiginosa Drüsenhaare
rosa rubiginosa frucht
Rosa rubiginosa Frucht

Rosa rugosa (Kartoffel-Rose)

rosa rugosa
Rosa rugosa

Rosa majalis (Zimt-Rose)

rosa majalis
Rosa majalis
rosa majalis frucht
Rosa majalis Frucht

Rosa tomentella (Flaum-Rose)

rosa tomentella
Rosa tomentella
rosa tomentella blatt
Rosa tomentella Blatt
rosa tomentella habitus
Rosa tomentella

Rosa glauca (Rotblättrige Rose)

rosa glauca
Rosa glauca

Rosa pendulina (Alpen-Rose)

rosa pendulina
Rosa pendulina

Potentilla reptans (kriechendes Fingerkraut)

potentilla reptans
Blüte von Potentilla reptans
potentilla reptans blatt
Blatt von Potentilla reptans
Das kriechende Fingerkraut (Potentilla reptans) ist eine einjährig ausdauernde Pflanze aus der Familie der Rosengewächse. Sie wächst nur am Boden sehr feuchter Standorte und ist oft von anderen Gewächsen überdeckt.

Vorkommen
Die Pflanze wächst von Juni bis Oktober nur an feuchten Orten, Sümpfen von den Niederungen bis in die Alpen hinein.

Erkennungsmerkmale
Das kriechende Fingerkraut besitzt oberirdisch wurzelnde Ausläufer, diese "kriechen" über den Boden. Ihre Grundblätter sind 3-zählig. Sie besitzt 5 gelbe Kronblätter.

Potentilla argentea subsp. argentea (Gewöhnliches Silber-Fingerkraut)

potentilla argentea ssp argentea bluete
P. argentea subsp. argentea
potentilla argentea ssp argentea habitus
Habitus von P. argentea
Das Silber-Fingerkraut Potentilla argentea ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Rosengewächse.

Ökologie
Bestäubt wird das Silber-Fingerkraut von Insekten, vor allem durch Käfer, Zweiflügler (also Fliegen und Mücken) und durch Hautflügler wie Bienen und Hummeln. Als Hemikryptophyt überdauert es in winterkalten Gebieten, in südlicheren Regionen kann es auch teils immergrün sein. Des Weiteren werden seine Samen durch Schütteln ausgebreitet oder durch Verdauung (z.B. von Insekten). Seine Samen sind zudem langlebig.

Vorkommen
Das silbrige Fingerkraut blüht von Juni bis Oktober an Wegrändern, Bahnanlagen, Kiesgruben und Felsfluren. Bevorzugt werden trockene, mäßig frische, sandige bis kiesige Ruderalstellen. Die Pflanze ist zudem kalkmeidend und in ganz Deutschland häufig zu finden. Man kann das Silber-Fingerkraut nicht nur in Europa finden, sondern auch in Teilen West-Asiens und Nord-Amerika.

Erkennungsmerkmale
Das Silber-Fingerkraut wird etwa 20 bis 50 cm groß, und besitzt Blätter, die auf der Unterseite dicht weißfilzig sind. Die Blättchen der Stängelblätter sind am Rand umgerollt, tief unregelmäßig geteilt und meist spitz zulaufend. Die Blüten sind gelb gefärbt.

Potentilla argentea subsp. impolita (Großes Silber-Fingerkraut)

potentilla argentea ssp impolita
P. argentea subsp. impolita
potentilla argentea ssp impolita habitus
Habitus von P. argentea
Im Gegensatz zu Potentilla argentea subsp. demissa höherwüchsiger (30 bis 50cm hoch) und stärker zerteilte Blätter. Synonym: Potentilla argentea subsp. incanescens.

Potentilla anserina (Gänse-Fingerkraut)

potentilla anserina
Potentilla anserina
potentilla anserina blatt
Potentilla anserina Blatt
potentilla anserina bluete
Potentilla anserina

Potentilla erecta (Blutwurst)

potentilla erecta
Potentilla erecta
potentilla erecta blatt
Blatt von P. erecta
potentilla erecta bluete
Blüte von P. erecta

Potentilla recta (Aufrechtes Fingerkraut)

potentilla recta
Potentilla recta
potentilla recta habitus
Potentilla recta Habitus

Potentilla wismariensis (Wismarer Hügelfingerkraut)

potentilla wismariensis
Potentilla wismariensis
potentilla wismariensis blatt
Potentilla wismariensis
Blätter
Das Wismarer Hügelfingerkraut Potentilla wismariensis ist ein Endemit Mecklenburg-Vorpommerns, welches ausschließlich in der Wismarbucht, Insel Poel, im Boiensdorfer Werder und Wieschendorf und nirgendwo sonst vorkommt. Die sehr seltene Pflanze bevorzugt Sandmagerrasen oder sandige Ruderalstellen. Das Wismarer Hügelfingerkrautt blüht von April bis August und wird nur etwa 15 bis 22 cm hoch, wächst polsterartig und bildet stark gelb gefärbte, 5-zählige Blüten aus. Seine 5-zählig gefingerten Blätter sind auf der Unterseite mit einem graugrünen Filz versehen. Besonders an den Blattnerven befinden sich zudem längere, gerade Deckhaare. Die Blättchen der Grundblätter sind keilförmig und meist nur im oberen Drittel gezähnt. Die nichtblühenden Triebe sind am Grund zweizeilig beblättert.

Potentilla neumanniana (Frühlings-Fingerkraut)

potentilla neumanniana
Potentilla neumanniana
potentilla neumanniana blatt
Blatt von P. neumanniana
potentilla neumanniana bluete
Blüte von P. neumanniana

Potentilla heptaphylla (Rötliches Fingerkraut)

potentilla heptaphylla
Potentilla heptaphylla

Potentilla anglica (Niederliegendes Fingerkraut)

potentilla anglica
Potentilla anglica

Potentilla crantzii (Zottiges Fingerkraut)

potentilla crantzii
Potentilla crantzii

Potentilla aurea (Gold-Fingerkraut)

potentilla aurea
Potentilla aurea

Potentilla subarenaria (Graues Frühlings-Fingerkraut)

potentilla subarenaria
Potentilla subarenaria

Comarum palustre / Potentilla palustris (Sumpfblutauge)

Dasiphora fruticosa / Potentilla fruticosa
(Gewöhnlicher Fingerstrauch)

Geum urbanum (Echte Nelkenwurz)

geum urbanum bluete
Blüte von Geum urbanum
geum urbanum frucht
Klettenfrucht von G. urbanum
Die Echte Nelkenwurz Geum urbanum ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie wird von Insekten bestäubt (Entomophilie) und ihre Früchte breiten sich meist durch Kletten aus (Klettausbreitung). Sie ist zudem ein Hemikryptophyt.

Vorkommen
Die Echte Nelkenwurz wächst von Mai bis Oktober in lichten Laubwäldern, an Waldwegen, in Gebüschen, auf reichen Wiesen, an Säumen und nährstoffreichen Standorten in ganz Deutschland. Sie bildet häufig Pflanzengesellschaften mit Buchen und der Gattung Prunus.

Erkennungsmerkmale
Die Pflanze wird etwa 30 cm bis 120 cm groß, besitzt große Nebenblätter und aufrechte gelbe Blüten, die kleiner als 2 cm sind. Ihr grüner Kelch ist an der Frucht zurückgeschlagen. Die Blüten sind zudem durch Vorweiblichkeit gekennzeichnet. Zudem besitzt sie ein kurzes aufrechtes Rhizom. Die Früchte sind Kletten.

Geum montanum (Berg-Nelkenwurz)

geum montanum
Geum montanum
geum montanum frucht
Geum montanum Frucht

Geum rivale (Bach-Nelkenwurz)

geum rivale
Geum rivale
geum rivale habitus
Geum rivale Habitus

Fragaria viridis (Knack-Erdbeere)

fragaria viridis
Fragaria viridis
fragaria viridis blatt
Fragaria viridis Blatt
fragaria viridis bluete
Fragaria viridis Blüte
Die Hügel-Erdbeere (Syn. Knack-Erdbeere) Fragaria viridis ist eine der vier mitteleuropäischen Erdbeerarten. Ihren deutschen Beinamen erhielt sie, weil durch das Pflücken der reifen Früchte ein hörbares Knacken entsteht. Sie unterscheidet sich von der Wald-Erdbeere dadurch, dass die Kelchblätter an den Scheinfrüchten anliegen und dass sie monopodiale Ausläufer bildet. Die Früchte sind Sammelnussfrüchte, die aus vielen kleinen einzelnen Nüsschen bestehen, die auf der verdickten Achse sitzen. Bestäubt werden die Blüten meist durch Hautflüglige Insekten wie Bienen oder Hummeln oder Zweiflügler wie z.B. Fliegen und zahlreiche Falter. Es wurden aber auch schön Käfer bei der Bestäubung gesichtet. Die am Licht keimenden Samen sind entweder selbst ausgebreitet (Autochorie) oder werden durch Verdauung ausgebreitet (Endozoochorie).

Vorkommen
Die Hügel-Erdbeere besitzt ihr Hauptvorkommen in Staudensäumen trockenwarmer Standorte. Sie bevorzugt also warme, trockene und lichte Standorte, wächst jedoch auch in lichten Laubmischwäldern und auf nährstoffreichen Böden. Häufig ist sie auch auf kalkhaltigen Böden anzutreffen. Während sie in den nördlichen Bundesländern selten ist (in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auf der Rote Liste), kommt sie in Mittel- und Süddeutschland zerstreut vor. Sie ist zudem auf der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet, also nicht nur in Europa und Asien, sondern auch in Nord-Amerika.

Morphologische Merkmale
Die Hügel-Erdbeere wird nur etwa 10 bis 20 cm hoch und blüht im Mai und Juni. Ihr Stängel weist eine dichte waagerechte Behaarung auf und überragt die Rosettenblätter. Sie bildet häufig monopodiale Ausläufer aus und verbreitet sich mit diesen vegetativ. Die Hügel-Erdbeere besitzt dreifach gefingerte Laubblätter, deren elliptisch geformte Mittelblättchen kurz gestielt sind und einen Endzahn aufweisen, der kürzer als die seitlichen Zähne ist, deren Spitzen häufig einwärts gebogen sind. Die Seitenblättchen sind dagegen nur sehr kurz gestielt. Die Tragblätter der Blütenstände sind oft sehr klein, ungezähnt und reduziert.
Die 5-zähligen 3 bis 6 Blüten sind nur im oberen Viertel der Pflanze zu finden. Sie können einen Durchmesser von 2,5 cm erreichen. Der Blütenboden weist feine lange Haare auf. Die Kronblätter sind anfänglich grünlich-weiß gefärbt, zur vollen Anthese jedoch elfenbeinweiß. Der Kelch ist zur Fruchtreife angedrückt und bleibt meist beim Pflücken der Früchte an diesen haften. Die Hügel-Erdbeere bildet eine Sammelnussfrucht aus, die aus einzelnen Nüsschen besteht, die sich außen auf dem verdickten Achsengewebe befinden. Die Sammelnussfrucht ist rundlich, relativ hart und glänzt nur wenig. Die reife Frucht ist meist rötlich oder dunkelrot gefärbt, im Schatten bleibt diese aber häufig grün. Die Nüsschen sind leicht eingesenkt. Wenn die reife Sammelnussfrucht vom Blütenstiel gelöst wird, so geschieht dies durch ein hörbares Knacken.

Fragaria vesca (Wald-Erdbeere)

fragaria vesca
Fragaria vesca

Filipendula vulgaris (Kleines Mädesüß)

filipendula vulgaris
Filipendula vulgaris

Agrimonia eupatoria (Kleiner Odermennig)

agrimonia eupatoria
Agrimonia eupatoria

Agrimonia procera (Großer Odermennig)

agrimonia procera frucht
Agrimonia procera Frucht

Pyrus pyraster (Wild-Birne)

pyrus pyraster 1
Pyrus pyraster
pyrus pyraster 2
Pyrus pyraster

Prunus spinosa (Schlehe, Schwarzdorn)

prunus spinosa frucht
Prunus spinosa Früchte

Prunus avium (Süß-Kirsche)

prunus avium
Prunus avium

Prunus dulcis (Mandelbaum)

prunus dulcis
Prunus dulcis
prunus dulcis detail
Prunus dulcis

Crataegus monogyna (Eingriffliger Weißdorn)

crataegus monogyna
Crataegus monogyna

Alchemilla alpina (Alpen-Frauenmantel)

alchemilla alpina
Alchemilla alpina

Alchemilla glabra (Kahler Frauenmantel)

alchemilla glabra
Alchemilla glabra

Alchemilla micans (Zierlicher Frauenmantel)

alchemilla micans
Alchemilla micans

Alchemilla glaucescens (Bastard-Frauenmantel)

alchemilla glaucescens
Alchemilla glaucescens

Alchemilla subcrenata (Stumpfzähniger Frauenmantel)

alchemilla subcrenata
Alchemilla subcrenata

Aphanes arvensis (Gewöhnlicher Ackerfrauenmantel)

aphanes arvensis
Aphanes arvensis
aphanes arvensis detail
Aphanes arvensis

Dryas octopetala (Silberwurz)

dryas octopetala
Dryas octopetala

Sanguisorba minor (Kleiner Wiesenknopf)

sanguisorba minor
Sanguisorba minor
sanguisorba minor detail
Sanguisorba minor

Sanguisorba officinalis (Großer Wiesenknopf)

sanguisorba officinalis
Sanguisorba officinalis
sanguisorba officinalis detail
Sanguisorba officinalis

Cotoneaster scandinavicus (Skandinavische Zwergmispel)

cotoneaster scandinavicus
Cotoneaster scandinavicus
cotoneaster scandinavicus bluete
Cotoneaster scandinavicus

Sorbus aucuparia subsp. glabrata (Kahle Vogelbeere)

sorbus aucuparia ssp glabrata
Sorbus aucuparia
subsp. glabrata

Sorbus mougeotii (Vogesen-Vogelbeere)

sorbus mougeotii
Sorbus mougeotii