Korseby Online - Fabaceae

Fabaceae

Die Schmetterlingsblütler besitzen seltsam geformte Blüten mit Fahnen, Flügeln und Schiffchen. Ihre Früchte sind stets Hülsen.

Index

Vicia villosa (Zottelwicke)

Die Zottelwicke ist eine einjährige Pflanze, die weit verbreitet in ganz Europa zwischen Juni und August meist an Wegrändern wächst. Sie ist besonders leicht durch ihren traubigen blau-violetten Blütenstand zu erkennen. Die Früchte sind Schoten, die reif bräunlich gefärbt sind. Sie platzen im Herbst auf und hinterlassen etwa 5 bis 10 erbsenähnliche Samen.

Vorkommen
Die zottige Wicke ist auf Äckern, Wiesen und an Wegrändern zu finden. Dort wachsen meist mehrere Pflanzen zu hoher Dichte auf einem Fleck.

Erkennungsmerkmale
Die Zottelwicken besitzen einen blau-violetten Blütenstand und ihre Stängel und Blätter sind zottig behaart. Die Blätter bilden 6 zumeist mehr paarige Fiederblättchen aus. Außerdem werden meist Ranken ausgebildet. Die Einzelblüte ist größer als 1 cm, diese kommen in lang-gestielten traubigen Blütenstanden vor (diese umfassen etwa 20 bis 30 Einzelblüten).

vicia villosa
Vicia villosa
vicia villosa bluete
Blüte von Vicia villosa
vicia villosa schote
Hülse von Vicia villosa

Vicia cracca (Vogel-Wicke)

vicia cracca
Vicia cracca

Vicia tenuifolia (Feinblättrige Wicke)

vicia tenuifolia
Vicia tenuifolia
vicia tenuifolia habitus
Vicia tenuifolia Habitus

Vicia sativa (Futterwicke)

vicia sativa ssp nigra
Vicia sativa ssp. nigra
vicia sativa ssp nigra bluete
Blüte v. V. sativa ssp. nigra
vicia sativa ssp nigra unreife huelse
unreife Hülse
vicia sativa ssp nigra reife huelse
reife Hülse
vicia sativa ssp sativa
Vicia sativa ssp. sativa
vicia sativa ssp sativa bluete
Vicia sativa ssp. sativa
Blüte
Die Futterwicke (oder auch Saatwicke genannt) Vicia sativa ist eine einjährige Sommerpflanzenart, die zu den Hülsenfrüchtlern (Fabaceae) und zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) gehört.

Bestäubt wird sie von Insekten wie Bienen und zahlreichen Faltern. Ihre Samen breiten sich von alleine aus (Autochorie).

Sie ist zudem ein weit genutzte Futterpflanze.

Man zählt sie des weiteren zu den Archaeophyten, da sie schon vor langer Zeit in den europäischen Raum eingebürgert wurde. Die Pflanze gilt zudem als unbeständig, da es viele schwer zu unterschiedene Subspecies gibt. Man nimmt an, dass sich die Futterwicke aus der Schmalblättrigen Wicke entwickelt hat.

Vorkommen
Die Futterwicke ist eine Kulturpflanze und ist überall dort zu finden, wo der Mensch sie anbaut. Ansonsten gibt es auch zahlreiche freilebende Formen, die vor allem auf nährstoffreichen Böden wachsen und an Ruderalstellen und an Wegrändern, häufig auch auf Wiesen zwischem Mai und Juli zu finden sind. In ganz Deutschland ist sie häufig, nur im Alpenvorland ist sie selten anzutreffen.

Erkennungsmerkmale
Die Futterwicke wird 30 bis 80 cm groß. Ihre Blüten werden 16 bis 26 mm lang, sind kurz gestielt und stehen einzelnd oder zu zweit in den Blattachseln. Die Kronblätter sind purpurn bis violett gefärbt. Die Fahne ist kahl. Die Kelchzähne sind gleich so lang oder länger wie die Kelchröhre (im Gegensatz zur aus Schmalblättrigen Wicke). Die reifen Hülsen sind aufrecht und braun gefärbt. Blätter bilden stets eine geteilte Ranke aus und sind 2- bis 8-paarig gefiedert.

Unterscheidung in Sippen
In Mitteleuropa kommen vier Sippen vor, die je nach Auffassung alle zu einer einzigen Art gehören oder auf mehrere Arten aufgeteilt werden.
- V. sativa subsp. cordata ist ein seltener Neophyt (Nachweise v.a. im Rheinland) mit dunkelbraunen Hülsen, bei der die unteren Blättchen breit herzförmig und die oberen schmal linealisch sind.
- V. sativa subsp. sativa ist eine Kulturpflanze mit mehr oder weniger hellbraunen Hülsen und noch etwas breiteren Blättchen, die manchmal verwildert.
- V. sativa subsp. segetalis besitzt schwarze Hülsen und kann leicht mit sativa verwechselt werden, kann aber anhand der Farbe der Hülsen unterschieden werden.
- V. sativa subsp. nigra hat mit segetalis die schwarzen Hülsen gemeinsam, sich von dieser aber durch schmälere Blättchen, eine etwas andere Form der Krone und ein wenig andere Standortspräferenzen unterscheidet. Die beiden sind in Mitteleuropa relativ weit verbreitete Archäophyten.

Systematik
In Flora Europaea werden die einzelnen Sippen nigra, cordata und sativa mit weiteren mediterranen Sippen wie macrocarpa zu einer einzigen Art namens V. sativa (s.lat.) zusammengefasst. Die Subspecies segetalis ist nach Flora Europaea ein Synonym der Subspecies nigra.

Nach Index Synonymique de la Flore de France schaut die Sache ganz ähnlich aus, abgesehen davon dass es da noch mehrere weitere in Mitteleuropa nicht vorkommende Unterarten gibt und dass die Subspecies segetalis von der Subspecies nigra getrennt wird.

In der Exkursionsflora von Österreich und der Exkursionsflora von Deutschland von Rothmaler (Kritischer Band, 4. Aufl.) und Oberdorfer (4. Aufl.) gibt es drei Arten: V. sativa (s. str.), V. cordata und V. angustifolia, letztere mit den Unterarten angustifolia und segetalis.

Nach FloraWeb gibt es zwei Arten: Vicia sativa (mit den Subspecies sativa und cordata) und V. angustifolia (mit den Unterarten angustifolia und segetalis).

Schmeil-Fitschens Flora von Deutschland (92. Aufl.) kennt nur die Art V. sativa mit den Subspecies nigra, sativa, segetalis und cordata. Hier wird übrigens die Schmalblättrige Wicke (V. angustifolia) als Synonym zur Subspecies nigra behandelt.

So können einzelne Sippen je nach Auffassung entweder zu Vicia sativa oder Vicia angustifolia gestellt werden, wobei erstere Variante bevorzugt werden sollte.

Vicia angustifolia (Schmalblättrige Wicke)

vicia angustifolia ssp angustifolia
Vicia angustifolia
subsp. angustifolia
Schmalblättrige Wicken bezeichnen zwei Unterarten der Futterwicke.

Man zählt sie zu den Archaeophyten, da sie schon vor langer Zeit im mitteleuropäischen Raum eingebürgert wurde. Des weiteren nimmt man an, dass sich die Futterwicke aus ihr entwickelt hat.

Systematik
In den meisten deutschsprachigen Floren werden zwei Unterarten unterschieden:
- V. angustifolia subsp. angustifolia: mit schmal-linealischen Fiederblättchen
- V. angustifolia subsp. segetalis: mit 3-5 mm breiten, lanzettlichen Fiederblättchen

Während im deutschen Sprachraum beide Sippen meist auf Artrang unterschieden werden, überwiegt international eher die Auffassung, dass nur eine Unterscheidung auf dem Rang von Unterarten innerhalb der Futterwicke gerechtfertigt wäre.

Wenn die Schmalblättrige Wicke zur Futterwicke Vicia sativa gestellt wird, dann wird sie entweder insgesamt (einschließlich segetalis) als Unterart Vicia sativa subsp. nigra eingestuft oder es wird mit V. sativa subsp. segetalis eine weitere Unterart der Futterwicke unterschieden.

Erkennungsmerkmale
Schmalblättrige Wicken werden 15 bis 60 cm groß. Ihre Blüten werden 14 bis 17 mm lang, sind kurz gestielt und stehen einzelnd oder zu zweit in den Blattachseln. Die Kronblätter sind purpurn bis violett gefärbt. Die Fahne ist kahl. Die Kelchzähne sind kürzer als die Kelchröhre (im Gegensatz zur aus Futterwicke). Die reifen Hülsen sind aufrecht und schwarz gefärbt. Blätter bilden stets eine geteilte Ranke aus und sind 2- bis 8-paarig gefiedert.

Vicia hirsuta (Rauhhaarige Wicke)

vicia hirsuta
Habitus von Vicia hirsuta
Die Rauhhaarige Wicke Vicia hirsuta ist eine Pflanze, die zu den Hülsenfrüchtlern (Fabaceae) und zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) gehört.

Ökologie
Sie kann in konkurrenzschwachen Wintergetreidebeständen des Organischen Landbaus in hoher Dichte und Masse auftreten. Die Folge sind Ertrags- und Qualitätsverluste sowie Ernteerschwernisse. Maßnahmen zur Steigerung der Konkurrenzkraft des Getreides wie die Sortenwahl oder die Erhöhung der Stickstoffversorgung reichen bei starkem Unkrautdruck nicht aus bzw. die notwendigen rasch wirksamen Stickstoffdünger stehen nicht zur Verfügung.

Vorkommen
Die rauhaarige Wicke wächst von Juni bis Juli auf sandigen, lehmigen, oft saure Äckern, an trockenen bis mäßig feuchten Ruderalstellen, in Trockengebüschen, auf Trockenrasen und Wiesen. Sie gilt zudem als eine kalkmeidende Pflanze. In ganz Deutschland ist sie weit verbreitet, nur im Alpenraum selten anzutreffen.

Erkennungsmerkmale
Die Pflanze wird 15 bis 60 cm groß und bildet weiß gefärbte Blüten aus, die nicht größer als 8 mm werden. Ihre Blütenstände sind lang gestielt und bilden eine 3- bis 6-blütige Traube aus. Die Hülse ist zweisamig und besitzt weiche Haare. Die Blättchen stehen in Paaren zu 4, 8 oder 16, sind vorne häufig ausgerandet und mit Ranke am Ende versehen. Die Nebenblätter sind stets gleichartig.

vicia hirsuta bluete
Blüte von Vicia hirsuta
vicia hirsuta bluete2
Blüte von Vicia hirsuta
vicia hirsuta ranke
Ranke von Vicia hirsuta

Vicia lathyroides (Platterbsen-Wicke)

vicia lathyroides
Vicia lathyroides
vicia lathyroides bluete
Vicia lathyroides Blüte
vicia lathyroides frucht
Vicia lathyroides Frucht

Vicia faba (Ackerbohne)

vicia faba
Vicia faba
vicia faba frucht
Vicia faba Frucht

Platterbsen

Die Platterbsen (Lathyrus) sind eine Gattung der Fabaceae und in gesamt Europa und Asien zu finden. Hierunter finden sich meist ausdauernde Pflanzen, die Früchte in Form von Hülsen mit darin enthaltenen abgeplatteten Erbsen ausbilden. Von einigen Vertretern sind die Früchte jedoch nicht essbar, da sie Giftstoffe enthalten können. Wegen ihrer attraktiven Blüten werden sie häufig im Garten als Zierpflanze angepflanzt. Die Duft-Platterbse (Duftwicke) und die Breitblatt-Platterbse (Staudenwicke) zählen zu den Arten, die am häufigsten in deutschen Gärten zu finden sind. Manche Platterbsen-Arten werden auch als Futterpflanzen verwendet. Bestäubt werden sie meist von Hautflüglern, zu denen auch Bienen und Hummeln gehören.

Unterscheidung ähnlicher Gattungen
Als Wicken werden Arten sowohl der Gattung Lathyrus (die eigentlichen Platterbsen) als auch Vicia (die eigentlich Wicken) bezeichnet. Das liegt vor allem daran, dass sie sich sehr ähnlich sehen und eng verwandt sind.

Erkennungsmerkmale
Bei den Platterbsen handelt es sich um ausdauernde oder einjährige krautige Pflanzen mit paarig gefiederten, oder in Ranken auslaufenden Blättern, selten mit Nebenblättern. Bisweilen wandeln sich Blattstiele in Assimilationsorgane um (Phyllodien). Die Blüten stehen in ein- bis vielblütigen Trauben. Die Früchte sind zwei- oder mehrsamige Hülsen mit darin enthaltenen abgeplatteten erbsenartigen Samen, von denen auch der deutsche Name stammt. Von einigen Vertretern sind die Früchte nicht essbar, da sie Giftstoffe enthalten können.

Lathyrus vernus (Frühlings-Platterbse)

lathyrus vernus
Blüte von Lathyrus vernus
Die Frühlingsplatterbse ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Sie wächst von April bis Juli auf Wiesen und in Wäldern. Wie andere Platterbsen auch bildet sie eine Hülse mit darin enthaltenen Erbsen aus. Die Früchte sind aber nicht essbar, da sie Giftstoffe enthalten können.

Vorkommen
Die Pflanze wächst in Laubwäldern und auf schattigen Wiesen. Im Süden Deutschlands kommt sie häufig vor, im Nordwesten fehlt sie vollständig, im Osten ist sie seltener anzutreffen.

Erkennungsmerkmale
Die Frühlingsplatterbse besitzt paarig eiförmige Fiederblättchen, die 3 bis 6 cm lang, etwa 2 cm breit, lang zugespitzt sind und auf der Unterseite glänzen. Die Blätter bilden keine Ranken aus. Die Blüten kommen in Trauben zu je 5 bis 8 Blüten vor, sind rotviolett gefärbt und verändern ihre Farbe beim Welken zu einem dunkleren Violett oder grünlichem Blau.

Lathyrus palustris (Sumpf-Platterbse)

lathyrus palustris
Lathyrus palustris
lathyrus palustris blatt
Lathyrus palustris Blatt

Lathyrus linifolius (Berg-Platterbse)

lathyrus linifolius
Lathyrus linifolius
lathyrus linifolius habitus
Lathyrus linifolius

Lathyrus tuberosus (Knollen-Platterbse)

lathyrus tuberosus
Lathyrus tuberosus

Lathyrus sylvestris (Wald-Platterbse)

lathyrus sylvestris
Lathyrus sylvestris
lathyrus sylvestris habitus
Lathyrus sylvestris Habitus
lathyrus sylvestris bluete
Lathyrus sylvestris Blüte

Lathyrus pratensis (Wiesen-Platterbse)

lathyrus pratensis
Lathyrus pratensis

Lathyrus heterophyllus (Verschiedenblättrige Platterbse)

lathyrus heterophyllus
Lathyrus heterophyllus
lathyrus heterophyllus detail
Lathyrus heterophyllus

Coronilla varia (Bunte Beilwicke)

coronilla varia
Coronilla varia
coronilla varia habitus
Coronilla varia Habitus

Lathyrus japonicus subsp. maritimus (Strand-Platterbse)

lathyrus japonicus ssp maritimus
Lathyrus japonicus subsp.
maritimus

Lupinus polyphyllus (Vielblättrige Lupine)

lupinus polyphyllus
Lupinus polyphyllus
lupinus polyphyllus habitus
Lupinus polyphyllus Habitus

Lupinus angustifolius (Blaue Lupine)

lupinus angustifolius
Lupinus angustifolius

Lupinus luteus (Gelbe Lupine)

lupinus luteus
Lupinus luteus

Lupinus albus (Weißw Lupine)

lupinus albus
Lupinus albus

Ornithopus perpusillus (Kleiner Vogelfuß)

ornithopus perpusillus
Ornithopus perpusillus
ornithopus perpusillus detail
O. perpusillus Detail
ornithopus perpusillus frucht
O. perpusillus Frucht
Der Kleine Vogelfuß (oder auch Mäusewicke genannt) Ornithopus perpusillus erhielt seinen Namen wegen seiner an Vogelfüße erinnernden Hülsenfrüchte.

Erkennungsmerkmale
Der Kleine Vogelfuß wächst niederliegend bis aufsteigend und ist nur vom Grunde an verzweigt. Er bildet daher oft kleine Knäuel. Die Blätter weisen 5 bis 15 Fiederpaare auf. Jedes eiförmige Blattfiederchen ist etwa 2 bis 5 mm lang. Die 3 bis 4 mm kleinen, weißlichen Blüten weisen ein gelbliches Schiffchen und eine rotgestreifte Fahne auf, die etwa so lang wie das gefiedert Hochblatt ist. Die Kränröhre ist höchstens doppelt so lang wie die auffälligen Kelchzähne. Die im Alter gebogenen Hülsenfrüchte sind gegliedert und netznervig. Der erscheint der Fruchtstand vogelfußartig.

Vorkommen
Ornithopus perpusillus besiedelt vornehmlich karge Sand- und Silikattrocken- und halbtrockenrasen. Er ist auch in relativ nährstoffarmen, kurzlebigen Unkrautfluren zu finden. Er besiedelt zwar auch Brachen, sandige Äcker, Wegränder und Kiefernwaldränder, kommt aber vor allem in (Binnen)dünen vor. Er gilt als Kennart des pflanzensoziologischen Verbandes Thero-Airion und hat sein Hauptvorkommen im Digitario-Setarienion und Arnoseridenion. In Deutschland ist er nur selten bis zerstreut zu finden. Sein Verbreitungsareal ist auf die temperaten meridionalen Bereiche Europas beschränkt.

Ornithopus sativus (Seradella, Großer Vogelfuß)

ornithopus sativus
Ornithopus sativus

Anthyllis vulneraria subsp. vulneraria (Gewöhnlicher Wundklee)

anthyllis vulneraria ssp vulneraria
Anthyllis vulneraria subsp.
vulneraria

Anthyllis vulneraria subsp. coccinea (Rötlicher Wundklee)

anthyllis vulneraria ssp coccinea
Anthyllis vulneraria subsp.
coccinea

Anthyllis vulneraria subsp. maritima (Strand-Wundklee)

anthyllis vulneraria ssp maritima
Anthyllis vulneraria subsp.
maritima
anthyllis vulneraria ssp maritima detail
Anthyllis vulneraria subsp.
maritima Detail

Anthyllis vulneraria subsp. polyphylla (Steppen-Wundklee)

anthyllis vulneraria ssp polyphylla
Anthyllis vulneraria subsp.
polyphylla
anthyllis vulneraria ssp polyphylla detail
Anthyllis vulneraria subsp.
polyphylla Detail

Anthyllis vulneraria subsp. alpestris (Alpen-Wundklee)

anthyllis vulneraria ssp alpestris
Anthyllis vulneraria subsp.
alpestris

Anthyllis vulneraria subsp. carpatica (Karpaten-Wundklee)

anthyllis vulneraria ssp carpatica
Anthyllis vulneraria subsp.
carpatica

Trifolium dubium (Faden-Klee)

Der Faden-Klee Trifolium dubium ist eine einjährige Sommerpflanze aus der Familie der Schmetterlingsblütler, blüht gelb und wächst typischerweise auf Wiesen überall in Deutschland. Als Bestäuber sind meist Hummeln anzutreffen. Die Ausbreitung der Samen erfolgt meist durch den Wind (Anemochorie), öfters kommt aber auch die Ausbreitung der klett-artigen Früchte vor. Die Pflanze wird weiterhin häufig als Futterpflanze verwendet.

Vorkommen
Der Faden-Klee wächst vornehmlich an Wegrändern, auf kalkarmen Wiesen oder auf lehmigen Böden von Mai bis in den September hinein. Er ist in ganz Deutschland weit verbreitet.

Erkennungsmerkmale
Der Faden-Klee ist eine gelb blühende Pflanze, die etwa 10 bis 25 mm groß wird. Die Blüten verfärben sich beim Verblühen zu hellbraun. Des weiteren besitzt sie wechselständige Blätter. Dabei sind die mittleren Blättchen stets länger gestielt als die seitlichen. Die Nebenblätter sind am Grund verbreitert. Die Köpfe werden 3- bis 25-blütig, die einzelnen Blüten selbst bis 4 mm groß. Sie sitzen auf einem 1 mm langen Blütenstiel, der kürzer als die Kronröhre der Blüte ist. Der Flügel ist gerade vorgestreckt.

Trifolium aureum (Gold-Klee)

trifolium aureum
Trifolium aureum

Trifolium campestre (Feld-Klee)

trifolium campestre
Trifolium campestre

Trifolium striatum (Feld-Klee)

trifolium striatum
Trifolium striatum

Trifolium pratense subsp. nivale (Alpen-Rot-Klee)

Trifolium hybridum (Schweden-Klee)

trifolium hybridum
Trifolium hybridum

Trifolium repens subsp. maritimum (Strand-Klee)

trifolium repens ssp maritimum
Trifolium repens
subsp. maritimum

Trifolium repens subsp. alpinum (Alpen-Klee)

trifolium repens ssp alpinum
Trifolium repens
subsp. alpinum

Trifolium alpestre (Hügel-Klee)

trifolium alpestre
Trifolium alpestre

Trifolium medium (Mittlerer Klee)

trifolium medium
Trifolium medium
trifolium medium habitus
Trifolium medium Habitus

Trifolium rubens (Purpur-Klee)

trifolium rubens
Trifolium rubens

Trifolium resupinatum (Persischer Klee)

trifolium resupinatum
Trifolium resupinatum
trifolium resupinatum bluete
T. resupinatum Blüte

Trifolium pallescens (Bleicher Klee)

trifolium pallescens
Trifolium pallescens

Trifolium fragiferum (Erdbeer-Klee)

trifolium fragiferum
Trifolium fragiferum

Trifolium alexandrinum (Alexandriner-Klee)

trifolium alexandrinum
Trifolium alexandrinum

Trifolium incarnatum (Inkarnat-Klee)

trifolium incarnatum
Trifolium incarnatum
trifolium incarnatum blatt
T. incarnatum Blatt

Trifolium montanum (Berg-Klee)

trifolium montanum
Trifolium montanum

Trifolium badium (Badischer Klee)

trifolium badium
Trifolium badium

Trifolium saxatile (Stein-Klee)

trifolium saxatile
Trifolium saxatile

Medicago lupulina (Hopfenklee)

medicago lupulina
Medicago lupulina

Medicago falcata (Sichelklee)

medicago falcata
Medicago falcata

Medicago x varia (Bastard-Luzerne)

medicago x varia
Die mehrjährig ausdauernde Bastard-Luzerne Medicago x varia (auch Bastard-Schneckenklee genannt) ist eine Hybride zwischen den beiden Schwester-Arten Saat-Luzerne Medicago sativa und Sichel-Luzerne Medicago falcata. Mittlerweile wird die Bastard-Luzerne sogar häufiger angebaut als die eigentliche Saat-Luzerne. Oft ist diese auch verwildert. In Deutschland sollen die wilden Bestände sogar ausschließlich aus der Bastard-Luzerne bestehen. Diese bildet neben den genutzten Hülsenfrüchten auch eine essbare Pfahlwurzel aus, über die sie auch vegetativ vermehrt werden kann. Sie wird jedoch auch als Bodenverbesserer und zur Böschungsbefestigung angepflanzt. Beim Fressen zu großer Mengen kann es beim Vieh zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Vorkommen
Die Bastard-Luzerne wird auch als Kulturpflanze angebaut und blüht von Juni bis August. Verwilderte Bestände kommen jedoch vor allem an ruderal beeinflussten Trockenrasen, trockenen Wiesen, an Rändern von Äckern und Wegen und an Gebüschsäumen häufig auf basenreichen Böden vor. Die Verbreitung in Deutschland reicht von zerstreut bis verbreitet. Die Bastard-Luzerne kommt aber auch in den anderen Teilen Europas, Arabien und West-Asien vor. Ürsprünglich stammt die Pflanze aus dem Mittelmeerraum. Deshalb gilt sie in Nord-Europa als Neophyt.

Erscheinungsbild
Die Bastard-Luzerne wird 30 bis 80 cm groß, besitzt einen oft aufsteigenden oder aufrechten Stängel, der verzweigt ist. Sie kann den Winter als Hemikryptophyt oder, falls sie strauchartig wächst, auch als Chamaephyt überdauern. Die dreizähligen Blätter weisen länglich-lanzettliche Einzel-Blättchen auf, die vorne oft gesägt sind. Die Kronblätter der etwa 8 bis 11 mm langen Blüten sind blau- bis dunkelviolett gefärbt, können aber auch dunkelpurpurn, grünlich oder grünlich gelb mit Weißanteilen gefärbt sein. Blaublütige Formen enthalten dabei mehr Anteile der Satt-Luzerne Medicago sativa. Formen mit hohem Gelbanteil in der Blütenfarbe enthalten mehr Anteile aus der Sichel-Luzerne Medicago falcata. Die Blüten stehen in lang gestielten Trauben. Die glatten Hülsen kahl sind 0,5 bis 2,5 mal gewunden.

medicago x varia blatt
M. x varia Blatt
medicago x varia habitus
M. x varia Habitus

Medicago minima (Zwerg-Schneckenklee)

medicago minima
Medicago minima
medicago minima fruechte
Medicago minima Früchte

Hippocrepis comosa (Hufeisenklee)

hippocrepis comosa
Hippocrepis comosa
hippocrepis comosa frucht
H. comosa frucht

Lotus corniculatus (Gewöhnlicher Hornklee)

lotus corniculatus
Lotus corniculatus

Lotus tenuis (Salz-Hornklee)

lotus tenuis
Lotus tenuis
lotus tenuis bluete
Lotus tenuis Detail
Der Salz-Hornklee (oder auch Schmalblatt-Hornklee genannt) Lotus tenuis ist eine stelenweise selten gewordene Pflanze aus der Familie der Schmetterlingsblütler. Seine Blüten werden durch Insekten bestäubt, seine Früchte sind selbstausgebreitet (Autochorie).

Vorkommen
Der salztolerante Salz-Hornklee kommt auf nassen, oft zeitweilig überschwemmten Wiesen und an feuchten Ruderalstellen vor. Sein Hauptvorkommen besitzt er in Salzpflanzenfluren, Kriech- und Trittrasen und auf Feuchtwiesen. Pflanzensoziologisch ist sein Schwerpunktvorkommen in der Ordnung Agrostietalia stoloniferae und dem Verband Molinion caeruleae. Er ist zudem im Verband Armerion maritimae zusammen mit der Strand-Grasnelke zu finden.
An den deutschen Küsten ist er stellenweise verbreitet, während er im Binnenland eher selten vorkommt. Seine Verbreitung ist nicht auf Europa beschränkt. Er kommt zudem bis nach West-Asien vor. In vielen Bundesländern sind seine Bestände derzeit bedroht durch das Zerstören seiner Lebensräume, durch das Brachfallen extensiv genutzter Wiesen und durch die ausbleibende Überflutung von Salzwiesen und Marschen. Deshalb steht er in einigen Bundesländern auch auf der Roten Liste der gefährdeten Gefäßpflanzen.

Erkennungsmerkmale
Der meist stark verzweigte Salz-Hornklee wird etwa 20 bis 40 cm groß und besitzt einen markigen, engröhrigen und nicht behaarten Stängel. Seine gefingerten Blätter sind fünfzählig. Die Blättchen der mittleren und der oberen Stängelblätter sind lineal lanzettlich geformt und laufen spitz zu. Sie sind etwa 5 bis 8 mal so lang wie breit. Meist formen 1 bis 6 wohl duftende Einzelblüten den Blütenstand. Die Kronblätter sind 7 bis 12 mm lang. Der Kelch ist durch kleine Zähnchen an der Knospe zusammenneigend. Zwischen den beiden oberen befindet sich eine stumpfliche Bucht, welche kürzer als die Kelchröhre ist.

Lotus pedunculatus subsp. pedunculatus (Gewöhnlicher Sumpf-Hornklee)

lotus pedunculatus ssp pedunculatus
Lotus pedunculatus subsp.
pedunculatus
lotus pedunculatus ssp pedunculatus blatt
Lotus pedunculatus subsp.
pedunculatus Blatt

Lotus pedunculatus subsp. villosus (Behaarter Sumpf-Hornklee)

lotus pedunculatus ssp villosus
Lotus pedunculatus subsp.
villosus
lotus pedunculatus ssp villosus bluete
Lotus pedunculatus subsp.
villosus Blüte
lotus pedunculatus ssp villosus frucht
Lotus pedunculatus subsp.
villosus Frucht

Melilotus albus (Weißer Steinklee)

Der sommergrüne zwei- oder einjährig überwinternde Weiße Steinklee Melilotus albus oder Bokharaklee gehört in die Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Seine Blüten werden von zahlreichen Insekten wie Bienen, Fliegen oder Falter bestäubt. Die Früchte sind selbstausgebreitet durch Schütteln. Der Weiße Steinklee besitzt eine unterirdische Rübe, die essbar sein soll. Ob diese wie beim Echten Steinklee schwach giftig ist, ist noch nicht ausreichend geklärt. Gelegentlich wird die Pflanze auch zur Gründüngung angepflanzt.

Vorkommen
Der Weiße Steinklee blüht zwischen Juni und Oktober und wächst häufig mit dem Echten Steinklee zusammen an trockenen und frischen Ruderalstellen. Der Weiße Steinklee kommt jedoch an Wegrändern, Schuttplätzen, an Bahnanlagen, Kiesgruben und Xerothermrasen vor. Er bevorzugt basenreiche und nährstoffreiche Böden. Er ist in ganz Deutschland und Europa verbreitet. In Teilen West-Asiens und Nord-Amerikas gilt er als Neophyt. In der Tat wurde der Weiße Steinklee auch in Deutschland und Nord-Europa im Zuge der Besiedlung der Menschen als Archaeophyt eingeschleppt.

Erscheinungsbild
Der Weiße Steinklee wird 30 bis 150 cm groß, ist aufrecht und stark verzweigt. Seine Blätter sind dreigeteilt. Das mittlere oberste Blättchen ist wie bei anderen Steinklee-Arten auch länger gestielt als die seitlichen. Die Nebenblätter sind meist ganzrandig. Der traubige Blütenstand bildet 4 bis 5 mm lange weiße Kronblätter aus. Die weißlichen Hülsenfrüchte sind netznervig runzelig.

melilotus albus
Melilotus albus
melilotus albus blatt
Blatt von M. albus
melilotus albus detail
Blüte von M. albus

Melilotus officinalis (Echter Steinklee)

melilotus officinalis
Melilotus officinalis
melilotus officinalis blatt
Blatt von M. officinalis
melilotus officinalis habitus
Habitus von M. officinalis

Melilotus altissimus (Hoher Steinklee)

melilotus altissimus
Melilotus altissimus
melilotus altissimus fruchtstand
M. altissimus Fruchtstand

Onobrychis viciifolia (Saat-Esparsette)

onobrychis viciifolia
Onobrychis viciifolia
onobrychis viciifolia blatt
Blatt von O. viciifolia
Die mehrjährig ausdauernde Saat-Esparsette Onobrychis viciifolia ist ein Schmetterlingsblütler, der vor allem als Trockenfutterpflanze Verwendung findet. Der Anbau findet seit dem 16. Jahrhundert statt. Jedoch geht der Anbau in neuerer Zeit stark zurück. Nicht selten erfolgt auch eine Anpflanzung als Bodenverbesserer. Die Schmetterlingsblüten bieten auch kurzrüssligen Insekten wie Bienen Nektar als Belohnung für die Bestäubung an (Insektomophilie). Die Ausbreitung der Hülsenfrüchte wird durch den Menschen gefördert.

Verbreitung
Ursprünglich stammt die Saat-Esparsette aus dem Mittelmeergebiet. Sie wurde jedoch mit der Besiedlung von Nord-Europa vom Menschen mitgebracht und gilt deshalb hierzulande als ein eingebürgerter Archaeophyt. Sie blüht zwischen Mai und Juli und wächst außer in Kulturen bevorzugt auf Halbtrockenrasen, anderen trockenen Wiesen, mäßig trockene Ruderalstellen auf zumeist kalkhaltigen Böden. In Deutschland ist die Pflanze jedoch nur relativ zerstreut verbreitet. Sie kommt des weiteren im übrigen Europa und West-Asien vor. In Amerika gilt sie als Neophyt.

Morphologische Merkmale
Die Saat-Esparsette wird mit ihrem aufrechtem Stängel 30 bis 90 cm groß und überdauert den Winter als Hemikryptophyt. Die Laubblätter sind zu 6 bis 12 unpaarig gefiedert. Die einzelnen Fiederblättchen sind etwa 15 bis 25 mm lang und 4 bis 7 mm breit und eilänglich geformt. Die dichtblütige Blütentraube ist vor dem Aufblühen ebenfalls eilänglich geformt, an der Spitze aber abgerundet und zur Blütezeit etwa 1,5 bis 3 cm breit. Die vormännlichen Einzelblüten entsprechen dem typischen Schmetterlingstyp mit Klappeinrichtung. Die Stiele der Einzelblüten sind nur 1 bi 1,5 mm lang. Die Tragblätter sind 3,5 bis 4 mm lang und nur wenig kürzer als der Kelch. Die Kronblätter werden 10 bis 14 mm lang und sind rosa mit wenigen weißen Schattierungen gefärbt. Die Fahne ist etwa gleichlang wie das Schiffchen. Der stumpfe, oft purpurn geaderte Flügel ist 3 bis 4 mm lang und kürzer als der Kelch. Beim Aufsitzen von genügend schweren Insekten klappt das Schiffchen herunter und der Bauch der Insekten wird dadurch mit Pollen bedeckt, der dann in einer anderen Blüte an die Narbe getragen wird. Als Belohnung für die Bestäuber wird Nektar angeboten. Die Hülsenfrüchte werden 6 bis 8 mm lang und weisen einen mit 6 bis 8 dicken bis 1 mm langen Stacheln besetzten Kamm auf.

Onobrychis montana (Berg-Esparsette)

onobrychis montana
Onobrychis montana

Tetragonolobus maritimus (Gelbe Spargelerbse)

tetragonolobus maritimus
Tetragonolobus maritimus
tetragonolobus maritimus detail
Tetragonolobus maritimus

Astragalus glycyphyllos (Bärenschote)

astragalus glycyphyllos
Astragalus glycyphyllos
astragalus glycyphyllos habitus
Astragalus glycyphyllos Habitus

Astragalus alpinus subsp. alpinus (Echter Alpen-Tragant)

astragalus alpinus ssp alpinus
Astragalus alpinus subsp.
alpinus
astragalus alpinus ssp alpinus detail
Astragalus alpinus subsp.
alpinus Detail

Astragalus alpinus subsp. arcticus (Arktischer Alpen-Tragant)

astragalus alpinus ssp arcticus
Astragalus alpinus subsp.
arcticus
astragalus alpinus ssp arcticus detail
Astragalus alpinus subsp.
arcticus Detail

Astragalus frigidus (Gletscher-Tragant)

astragalus frigidus
Astragalus frigidus
astragalus frigidus detail
Astragalus frigidus Detail

Astragalus norvegicus (Fjäll-Tragant)

astragalus norvegicus
Astragalus norvegicus
astragalus norvegicus detail
Astragalus norvegicus Detail

Astragalus penduliflorus (Blasen-Tragant)

astragalus penduliflorus
Astragalus penduliflorus
astragalus penduliflorus detail
Astragalus penduliflorus Detail

Oxytropis campestris (Feld-Spitzkiel)

oxytropis campestris
Oxytropis campestris
oxytropis campestris habitus
Oxytropis campestris Habitus

Oxytropis lapponica (Lappland-Spitzkiel)

oxytropis lapponica
Oxytropis lapponica
oxytropis lapponica detail
Oxytropis lapponica

Ononis arvensis (Bocks-Hauhechel)

ononis arvensis
Ononis arvensis
Der Bocks-Hauhechel Ononis arvensis gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und ist ein winterkahler Halbstrauch. Er bildet ein starkes pleiokormes Rhizom aus. Seine Blüten werden vor allem von Bienen bestäubt.

Vorkommen
Der Bocks-Hauhechel blüht im Juni und Juli und kommt in den submeridionalen und temperaten Klimazonen Europas und West-Asiens vom Flach- bis in das Hügelland vor. Sein Hauptvorkommen besitzt er in Trocken- und Halbtrockenrasen. Diese sind meist durch kontinentales Klima geprägt. Er ist zudem die Kennart des Verbandes Cirsio-Brachypodion. Seine genaue Verbreitung ist in Deutschland nur ungenügend geklärt, da er hier äußerst selten vorkommt. In Thüringen, Sachsen und Schleswig-Holstein gilt er als verschollen. Er steht jedoch nicht auf der Roten Liste der Gefäßpflanzen, da er sich in Deutschland wohl noch nicht etabliert hat.

Erkennungsmerkmale
Der meist aufrecht wachsene, fast immer dornenlose Bocks-Hauhechel wird etwa 30 bis 60 cm groß und weist einen stark Geruch auf. Sein Stängel ist oberseits mit abstehenden, etwa 2 mm langen Drüsenhaaren und normalen Haaren besetzt. Die Blätter sind ebenfalls drüsenhaarig, erscheinen etwas schmierig und sind vorne meist spitz. Die Einzelblüten stehen in dichten, ährenförmigen, endständigen Trauben, wobei auch 1 oder 3 achselständige Einzelblüten vorkommen können. Der Kelch ist mit Drüsenhaaren besetzt. Die Krone ist rosa gefärbt, weist oft pupurn gefärbte Streifen auf und ist nur äußerst selten weiß. Die Hülsen werden nach der Blüte nie größer als der Kelch.

Ononis repens (Kriechende Hauhechel)

ononis repens
Ononis repens

Ononis spinosa (Dornige Hauhechel)

ononis spinosa
Ononis spinosa

Trigonella balansae (Mittelmeer-Bockshornklee)

trigonella balansae
Trigonella balansae

Genista anglica (Englischer Ginster)

genista anglica
Genista anglica
Der Englische Ginster Genista anglica ist ein zerstreut vorkommender 30 cm bis 80 cm großer Zwergstrauch, der im Mai und Juni blüht und aus der Familie der Fabaceae stammt. Er bildet kleine Dornen und einfache, graugrüne Blätter ohne Nebenblätter aus. Seine Stängel sind nicht geflügelt und die Blüten stehen in einer Traube. Die Deckblätter der Blüte sind eiförmig und länger als die Blütenstiele. Er besiedelt wechseltrockene Heiden, Silikatmagerrasen und Waldsäume. In vielen Bundesländern steht er auf der Roten Liste der Gefäßpflanzen. Er formt die namensgebende Assoziation Genisto anglicae-Callunetum.

Genista tinctoria (Färber-Ginster)

genista tinctoria
Genista tinctoria

Laburnum anagyroides (Gewöhnlicher Goldregen)

laburnum anagyroides
Laburnum anagyroides

Robinia pseudoacacia (Robinie)

robinia pseudoacacia
Robinia pseudoacacia