Korseby Online - Caryophyllaceae

Caryophallaceae

Die Nelkengewächse kommen weltweit in allen Klimazonen vor und enthalten viele Zierpflanzen.

Index

Dianthus deltoides (Heide-Nelke)

dianthus deltoides
Dianthus deltoides
Die unter Naturschutz stehende immergrüne Heide-Nelke Dianthus deltoides gehört zu den Nelkengewächsen (Caryophyllaceae). Sie überdauert den Winter als Hemikryptophyt, bildet oberirdische Ausläufer und kriechende Triebe. Die häufig vormännlichen Blüten werden von Insekten, insbesondere Falter, bestäubt. Ihre Samen benötigen Kälte, um zu keimen. Es kommen sowohl rein-weibliche, als auch rein-männliche Pflanzen vor.

Vorkommen und Schutz
Die Heide-Nelke ist eine einheimische Pflanze, die nach der BArtSchV besonders geschützt ist. In einigen Bundesländern ist sie zudem auf der Roten Liste der Gefäßpflanzen. In Deutschland ist sie nur selten anzutreffen. Sie kommt natürlich in submeridionalen bis borealen Klimazonen vor, vom Flach- bis ins Hügelland. Hier ist sie auf häufig bodensauren Sandtrocken- und Silikatmagerrasen, aber auch an ruderal beeinflussten schattigen Wiesen zu finden. Sie meidet kalkhaltige Böden. Ihr Areal reicht von ganz Europa bis nach West-Sibirien.

Morphologische Merkmale
Die Heide-Nelke wird 10 bis 40 cm groß, ist nur am Grund verzweigt und besitzt kurhaarige Stängel und bis 2,5 cm lange, schmal linealische Blätter. Die gestielten gynodiözischen Einzelblüten stehen einzelnd oder in wenig blütigen Rispen. Am Grunde des Kelchs befindes sich zwei Hochblätter, die häufig auch als Kelchschuppen bezeichnet werden. Sie sind eiförmig, nur halb so lang wie der 12 bis 18 mm lange Kelch und besitzen eine aufgesetzte Granne. Der Kelch weist zuden spitze Kelchzähne auf. Die gezähnten Kronblätter erscheinen von oben gesehen platt und sind etwa 1 cm lang. Sie sind purpurn gefärbt und weisen eine weiße Punktierung und einen dunkleren Ring auf. Die Blüten vollziehen jeden Abend Schließbewegungen.

Dianthus carthusianorum (Karthäuser-Nelke)

dianthus carthusianorum
Dianthus carthusianorum
dianthus carthusianorum habitus
D. carthusianorum Habitus

Dianthus arenarius (Sand-Nelke)

dianthus arenarius
Dianthus arenarius
dianthus arenarius bluete
Dianthus arenarius Blüte

Dianthus sylvestris (Stein-Nelke)

dianthus sylvestris
Dianthus sylvestris
dianthus sylvestris bluete
Dianthus sylvestris Blüte

Dianthus superbus (Pracht-Nelke)

dianthus superbus
Dianthus superbus
dianthus superbus bluete
Dianthus superbus Blüte

Cerastium arvense (Acker-Hornkraut)

cerastium arvense
Cerastium arvense
cerastium arvense blatt
Blatt von C. arvense
Das immergrüne Acker-Hornkraut Cerastium arvense, ist eine Pflanze aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Sie wird von Insekten bestäubt, vor allem Bienen und Fliegen übernehmen dies. Die Samen werden oft von Ameisen ausgebreitet, meistens jedoch durch die Klebwirkung der Früchte bleiben diese an Tieren haften und werden weggetragen. Bei Trockenheit öffnen sich schließlich die Früchte und geben die Samen frei. Cerastium bezieht sich übrigens auf das griechische Wort keras, welches die hornförmigen Früchte symbolisieren soll.

Vorkommen
Das Acker-Hornkraut blüht von April bis August und wächst an Ruderalstellen, Wegrändern, auf wechselfeuchten Wiesen, Sandtrocken- und Xerothermrasen und auf Felsschutt. In ganz Deutschland ist es häufig, genauso wie in anderen Teilen Europas. Es ist zudem auf der gesamten Nord-Hemisphäre verbreitet. In Süd-Amerika soll es als Neophyt vorkommen.

Morphologische Merkmale
Das aufrechte Acker-Hornkraut wird 10 bis 25 cm hoch und wächst locker rasig. Es ist besonders im oberen Teil der Pflanze häufig mit speziellen Drüsenhaaren versehen, die auch rückwärts gerichtet sein und fehlen können. In den Blattachseln stehen vegetative Laubblattbüschel, die etwa so lang wie die Blühtriebe sind. Die großen am Spross kreuzgegenständig angeordneten Laubblätter werden bis 3,5 cm lang, sind 4 bis 20 mal so lang wie breit und lineal lanzettlich geformt. Sie erscheinen häufig weich wegen ihrer oberseitigen Behaarung. Falls nichtblühende Triebe vorhanden sind, so sind diese stets gestreckt. Die Tragblätter der Blüten sind breit hautrandig und oft schuppenförmig. Die Blüten werden etwa 12 bis 20 mm im Durchschnitt und stehen meist zu mehr als zu dritt am Stängel. Die Kronblätter sind 11 bis 15 mm lang, ausgerandet und 1,5 mal so lang wie die Kelchblätter, die 5 bis 7 mm lang werden können und von der bis zweimal längeren Kapselfrucht überragt werden können. Diese Kapsel ist charakteristisch gekrümmt. In der Blüte gibt es zudem 10 Staubblätter und 5 Griffel.

Unterarten
Es gibt zwei Unterarten, die unterschieden werden können:
- Cerastium arvense subsp. arvense: wächst kräftig lockerrasig. Ihr Stängel hat rückwärtsgerichtete Haare. Die Blätter sind länglich oder lineal-lanzettlich, bis 30 mm lang und bis 3 mm breit. Die Kronblätter sind bis 14 mm lang.
- Cerastium arvense subsp. strictum: wächst in lockeren Polstern im Alpenraum. Ihr Stängel ist nur selten drüsig behaart. Die verkehrteilanzettlichen Stängelblätter werden bis 15 mm lang und bis 4 mm breit. Die Kronblätter werden nur bis 11 m lang.

Cerastium holosteoides (Gewöhnliches Hornkraut)

cerastium holosteoides
Cerastium holosteoides
cerastium holosteoides bluete
Cerastium holosteoides

Cerastium glomeratum (Knäuel-Hornkraut)

cerastium glomeratum
Cerastium glomeratum

Cerastium glutinosum (Bleiches Hornkraut)

cerastium glutinosum
Cerastium glutinosum
cerastium glutinosum detail
Cerastium glutinosum Detail

Cerastium pumilum ()

cerastium pumilum
Cerastium pumilum
cerastium pumilum detail
Cerastium pumilum

Cerastium latifolium (Breitblättriges Hornkraut)

cerastium latifolium
Cerastium latifolium

Cerastium alpinum subsp. lanatum (Wolliges Alpen-Hornkraut)

cerastium alpinum ssp lanatum
Cerastium alpinum subsp.
lanatum

Cerastium tomentosum (Filziges Hornkraut)

cerastium tomentosum
Cerastium tomentosum

Arenaria serpyllifolia (Quendelblättriges Sandkraut)

arenaria serpyllifolia
Arenaria serpyllifolia
arenaria serpyllifolia bluete
Blüte von A. serpyllifolia

Arenaria biflora (Zweiblütiges Sandkraut)

arenaria biflora
Arenaria biflora

Stellaria holostea (Echte Sternmiere)

stellaria holostea
Stellaria holostea

Stellaria graminea (Sand-Sternmiere)

stellaria graminea
Stellaria graminea
stellaria graminea detail
Stellaria graminea Detail
stellaria graminea habitus
Stellaria graminea Habitus

Stellaria neglecta (Auenwald-Sternmiere)

stellaria neglecta
Stellaria neglecta
stellaria neglecta fruchtstand
S. neglecta Fruchtstand

Stellaria nemorum subsp. montana (Berg-Hain-Sternmiere)

stellaria nemorum ssp montana
S. nemorum subsp. montana
stellaria nemorum ssp montana detail
S. nemorum subsp. montana

Stellaria alsine (Bach-Sternmiere)

stellaria alsine
Stellaria alsine

Stellaria palustris (Sumpf-Sternmiere)

stellaria palustris
Stellaria palustris
stellaria palustris detail
Stellaria palustris Detail

Stellaria media (Vogelmiere)

stellaria media
Vogelmiere St. media

Viscaria vulgaris (Syn. Lychnis/Silene viscaria) (Pechnelke)

Viscaria armeria (Syn. Lychnis/Silene armeria) (Leim-Pechnelke)

Viscaria alpina var. alpina
(Syn. Lychnis/Silene suecica var. alpina) (Alpen-Leimkraut)

viscaria alpina var alpina
Viscaria alpina
var. alpina

Viscaria alpina var. serpentinicola
(Syn. Lychnis/Silene suecica var. serpentinicola) (Serpentinen-Leimkraut)

viscaria alpina var serpentinicola
Viscaria alpina
var. serpentinicola
viscaria alpina var serpentinicola habitus
Viscaria alpina
var. serpentinicola

Viscaria alpina var. oelandica
(Syn. Lychnis/Silene suecica var. oelandica) (Ölands Leimkraut)

viscaria alpina var oelandica
Viscaria alpina
var. oelandica

Silene latifolia (Weiße Lichtnelke)

silene latifolia 1
Blüte von Silene latifolia
silene latifolia 2
Silene latifolia
Die weiße Lichtnelke Silene latifolia ist eine ein- oder zweijährige Pflanze, die zu den Nelkengewächsen (Caryophyllaceae) gehört. Ihre Blüten öffnen sich erst am Nachmittag und schließen sich bereits vor der Dämmerung wieder. Sie duftet sehr stark und wird bis zu 60 cm hoch.

Vorkommen
Die Pflanze kommt zumeist an Wegrändern, auf Feldern und wüsten Plätzen in ganz Europa vor. Sie wächst von Juni bis September.

Erkennungsmerkmale
Die weiße Lichtnelke besitzt weiße Kronblätter, die etwa 3 cm lang werden. Die Kelchblätter sind etwa 1,5 bis 3 cm lang und besitzen schmale 3-eckige Kelchzähne. Der Stängel ist drüsig weich behaart. Ihre Blätter sind eirund, meistens zugespitzt, nach dem Grunde schmaler werden und unten gestielt.

Systematik
Die weiße Lichtnelke Silene latifolia wird oft auch unter Lychnis vespertina, Lychnis alba, Melandryum pratense oder Melandryum album geführt. Dies sind alles gleich bedeutende aber veraltete Namen.

Silene vulgaris subsp. vulgaris (Gewöhnliche Lichtnelke)

Silene vulgaris subsp. glareosa (Kies-Lichtnelke)

Silene dioica (Rote Leimkraut)

silene dioica
Silene dioica
silene dioica weib
S. dioica weibl. Blüte

Silene nutans var. nutans (Nickende Lichtnelke)

Silene nutans var. infracta (Kahle Nickende Lichtnelke)

Silene pusilla (Kleine Lichtnelke)

silene pusilla
Silene pusilla
silene pusilla detail
Silene pusilla Detail

Silene rupestris (Felsen-Lichtnelke)

silene rupestris
Silene rupestris
silene rupestris detail
Silene rupestris Detail

Silene conica (Kegelfrüchtige Lichtnelke)

silene conica
Silene conica

Silene otites (Ohrlöffel-Lichtnelke)

silene otites
Silene otites

Silene uniflora subsp. petraea (Felsen-Klippen-Lichtnelke)

silene uniflora ssp petraea habitus
Silene uniflora
subsp. petraea
silene uniflora ssp petraea
Silene uniflora
subsp. petraea

Silene acaulis (Stängellose Lichtnelke)

silene acaulis
Silene acaulis

Lychnis flos-cuculi (Kuckuckslichtnelke)

lychnis flos-cuculi 1
Blüte von Lychnis flos-cuculi
lychnis flos-cuculi
Lychnis flos-cuculi
Die Kuckuckslichtnelke Lychnis flos-cuculi ist eine einjährige Pflanze, die zu den Nelkengewächsen gehört.

Vorkommen
Sie wächst vor allem auf Wiesen und feuchten Gebüschen zwischen Mai und August.

Erkennungsmerkmale
Die Pflanze besitzt rosarote Kronblätter, die tief 4-fach gespalten sind. Ihre Blätter sind rauh und schmal geformt.

Honckenya peploides (Salzmiere)

honckenya peploides
Honckenya peploides
honckenya peploides detail
Detailansicht von H. peploides
Die Salzmiere Hockenya peploides ist eine ausdauernde Pflanzenart aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae), die nur an Meeresküsten von Deutschland vorkommt. Durch ihre dicken, fleischigen Blätter und ihrer festen Außenhaut ist sie gut gegen Sandstürme, Trockenheit und Salzstress geschützt.

Sie ist zudem ein Hemikryptophyt und überdauert den Winter in der schützenden Laubschicht des Bodens. Normalerweise ist sie windbestäubt (Anemophilie), häufiger kommt jedoch auch eine Selbstbestäubung (Autophilie) vor.

Erkennungsmerkmale
Die Salzmiere wird 10 bis 30 cm groß, besitzt gegenständige Blätter, die eiförmig, kahl, gelbgrün, dickfleischig und mit Salzdrüsen versehen sind und keine Nebenblätter tragen. Der fleischige Stängel kann niederliegend oder aufrecht sein und wurzelt an den Knoten. Die Blüten sind stets einzelnd und nicht zu mehreren in Blattachseln sitzend. Die Krone ist weiß, die Kronblätter abgerundet oder ausgerandet, ganzrandig, bisweilen fehlend. Die Pflanze bildet schwimmfähige Kapselfrüchte mit orange-gelben Samen.

Vorkommen
Die Salzmiere ist von Juni bis August an unverfestigte Vordünen und an Spülsäume von Küsten zu finden. Sie ist weit verbreitet an wenig beeinflussten Meeresküstenabschnitten von Deutschland. Zudem ist sie circumpolar zu finden. Sie bildet häufig Verbände: Salsolo-Honckenyion peploides, Salzkraut-Spülsaum-Gesellschaften.

Spergularia media (Flügelsamige Schuppenmiere)

spergularia media
Spergularia media
spergularia media habitus
Spergularia media Habitus
spergularia media same
Flügelsame von S. media
Die Flügelsamige Schuppenmiere Spergularia media ist ein kurzlebiger ausdauernder Hemikryptophyt der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).

Vorkommen
Die einheimische Flügelsamige Schuppenmiere blüht von Juli bis Oktober und besitzt ihr Hauptvorkommen auf wechselfeuchten Salzwiesen und Salzpflanzenfluren. Sie bevorzugt stark salzhaltige Schlick- oder Sandböden. Ihre natürliche Verbreitung ist litoral an den Küsten von Europa und West-Asien meist in dem gemäßigten Breiten. In Teilen Süd-Deutschlands ist die Salz-Schuppenmiere auf der Roten Liste (Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen), in Nordrhein-Westfalen und im Saarland gilt sie als verschollen.
Die Flügelsamige Schuppenmiere ist die Kennart der Pflanzenordnung Glauco-Puccinellietalia. Sie kommt häufig zusammen mit einigen Vertretern der Gänsefußgewächse und in von Salz beeinflussten Röhrichtgesellschaften vor.

Erkennungsmerkmale
Die Flügelsamige Schuppenmiere wird 5 bis 45 cm groß und besitzt einen niederliegenden bis aufsteigenden Stängel, der reich verzweigt ist. Seine dickfleischigen Blätter werden bis 4 cm lang und sind linealisch geformt. Seine lanzettlichen Nebenblätter sind mit einem kleinen Hautrand versehen. Die Kronblätter sind etwa so lang wie der Kelch, blass rosa bis lila gefärbt und allmählich zum Grund hin weiß werdend. Die grünlichen Kelchblätter werden 5 bis 6 mm lang und weisen einen Hautrand auf. In jeder Blüte gibt es meist 10 Staubblätter und drei Griffel. Die 6 bis 12 mm langen reifen Kapselfrüchte sind doppelt so lang wie der Kelch, und springen mit ihren drei Klappen auf und entlassen dabei charakteristische Samen, die einen breiten weißen Flügelsaum besitzen. Durch dieses Merkmal kann die Flügelsamige Schuppenmiere am besten von den anderen Schuppenmieren unterschieden werden. Sie besitzt zudem eine Pfahlwurzel, mit der sie den Winter überdauern kann.

Spergularia salina (Salz-Schuppenmiere)

spergularia salina
Spergularia salina
spergularia salina habitus
Spergularia salina Habitus
Die Salz-Schuppenmiere Spergularia salina ist eine einjährig überwinternde oder sommerannuelle Pflanze der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).

Vorkommen
Die einheimische Salz-Schuppenmiere blüht von Mai bis September und besitzt ihr Hauptvorkommen auf wechselfeuchten Salzwiesen und Salzpflanzenfluren. Sie ist aber auch an den Ufern salzhaltiger Fließgewässer, auf Salzhalden und an Rändern von im Winter stark gesalzenen Straßen zu finden. Ihre natürliche Verbreitung ist meridional bis boreal an allen Küsten der gemäßigten bis subarktischen Gebiete der Erde. Sie kommt sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel vor. In den tropischen montanen Regionen von Amerika taucht sie als Neophyt auf. Derzeit gehen ihre Bestände jedoch weltweit zurück, da ihr Lebensraum vom Menschen zunehmend zerstört wird. In Teilen Süd-Deutschlands ist die Salz-Schuppenmiere auf der Roten Liste (Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz), in Baden-Württemberg und Bayern gilt sie als verschollen.
Die Salz-Schuppenmiere ist die Kennat der Pflanzenassoziation Puccinellietum distantis und besitzt ihr Hauptvorkommen in der Assoziation Chenopodietum rubri. Sie kommt häufig zusammen mit dem Queller, Salzschwaden und einigen Vertretern der Gänsefußgewächse vor.

Erkennungsmerkmale
Die Salz-Schuppenmiere wird nur 5 bis 15 cm groß und besitzt einen niederliegenden bis aufsteigenden Stängel, der reichlich verzweigt ist. Die stumpflich dickfleischigen Blätter werden bis 2 cm lang und sind länglich linealisch geformt. Die wenig glänzenden Nebenblätter sind eiförmig und leicht häutig. Die von außenbis zur Mitte tiefrosa und am Grund weiß gefärbten Kronblätter sind kürzer als der Kelch, deren Kelchblätter nur etwa 3 mm lang sind und mit einem Hautrand versehen sind. Eine jede Blüte bildet zumeist 5 Staubblätter aus, nur selten kann die Zahl auch zwischen 2 und 9 schwanken. Insgesamt gibt es zudem drei Griffel. Die Pflanze bildet Kapselfrüchte aus, die im reifen Zustand etwa 5 mm lang sind und 3 Klappen besitzen. Im Gegensatz zur Flügelsamigen Schuppenmiere haben die meisten Samen keinen breiten Flügelsaum.

Spergularia rubra (Rote Schuppenmiere)

spergularia rubra
Spergularia rubra
spergularia rubra bluete
Spergularia rubra

Spergula arvensis (Acker-Spark)

spergula arvensis
Spergula arvensis

Spergula pentandra (Fünfmänniger Spark)

spergula pentandra
Spergula pentandra
spergula pentandra bluete
Spergula pentandra Blüte
spergula pentandra kelch
Spergula pentandra Kelch

Spergula morisonii (Frühlings-Spark)

spergula morisonii
Spergula morisonii
spergula morisonii habitus
Spergula morisonii Habitus

Herniaria glabra (Kahles Bruckraut)

herniaria glabra
Herniaria glabra
herniaria glabra detail
Herniaria glabra Detail

Scleranthus perennis (Ausdauernder Knäuel)

scleranthus perennis
Scleranthus perennis
Der Ausdauernde Knäuel (oder Ausdauerndes Knäuelkraut) Scleranthus perennis ist eine recht kleine, bis 10 cm große Caryophyllaceae. Die graugrün gefärbte Pflanze ist am Grunde verholzt und bildet dort abgestorbene Laubblattreste. Seinen Namen verdankt er wegen der endständigen, geknäuelten Einzelblüten, deren stumpflich gespitzten, eiförmigen, graugrünlichen Perigonblätter einen breiten, weißlichen Hautrand aufweisen, die auch die Schauwirkung der Blüte ausmachen. Scleranthus perennis besiedelt trockene, sandige, halbschattige Stellen und ist auf Dünen, Sandtrockenrasen, an Silikatfelsfluren und am Rande sandiger Wegränder zu finden. Er kommt in Deutschland nur zerstreut, insbesondere in der Ebene und in den tieferen Gebieten vor. Er fehlt fast völlig in den Alpen. Er ist nur in Europa bis nach Nordost-Asien verbreitet.

Scleranthus annuus (Einjähriger Knäuel)

scleranthus annuus
Scleranthus annuus

Sagina procumbens (Niederliegendes Mastkraut)

sagina procumbens
Sagina procumbens
sagina procumbens detail
S. procumbens Rosette
Das immergrüne, ausdauernde Niederliegende Mastkraut Sagina procumbens, auch Liegender Knebel genannt, gehört zu den Nelkengewächsen (Caryophyllaceae) und bildet rasenartige Polster. Es kann besondere mechanische Beanspruchung widerstehen und ist deshalb auch in sog. Trittgesellschaften zu finden. Die Blüten bestäuben sich häufig selbst oder werden von kleinen Insekten angeflogen. Die langlebigen Samen werden in Kapselfrüchten meist selbst ausgebreitet oder werden durch den Menschen begünstigt (Kulturfolger).

Erkennungsmerkmale
Das unscheinbare Niederliegende Mastkraut wächst, wie sein Name bereits vermuten lässt, meist dem Boden angedrückt und nur äußerst selten aufrecht. Es wird meist nicht größer als 5 mm, selten kann es auch bis 15 mm groß werden. Es wächst zudem rosettenartig und bildet genau in der Mitte der Rosette Wurzeln und einen Blütenstiel aus. Die Blüten sind vier-, selten fünf-zählig. Die Kelchblätter fallen zudem früh ab. Die Laubblätter sind gegenständig angeordnet und sind maximal 10 mm lang und unbehaart.

Vorkommen
Das Niederliegende Mastkraut ist circumpolar und ist sowohl in den gemäßigten Breiten der Nord- als auch der Süd-Hemisphäre zu finden. Es wächst vor allem in Gesamt-Europa bis nach Ost-Asien und in Ost-Amerika. Es kommt auf Äckern, an Ufern und Wegen, auch in Pflasterfugen vor. Es bevorzugt kalkarme sandige Lehmböden und ist hier eine Zeigerpflanze für wechselnde Feuchtigkeit und Stickstoff. Es kann besondere mechanische Beanspruchung widerstehen und ist deshalb auch in sog. Trittgesellschaften zu finden. Daher ist es auch Charakterart der Mastkraut-Trittgesellschaft Bryo-Saginetum procumbentis zusammen mit dem Silbermoos (Bryum argenteum). Das ist die typische Trittgesellschaft gepflasterter Plätze und Wege der Städte, welche besondere mechanische Belastungen ertragen kann.

Sagina nodosa (Knotiges Mastkraut)

sagina nodosa
Sagina nodosa

Sagina saginoides (Alpen-Mastkraut)

sagina saginoides
Sagina saginoides

Sagina subulata (Pfriemen-Mastkraut)

sagina subulata
Sagina subulata

Moehringia trinervia (Dreinervige Nabelmiere)

moehringia trinervia
Moehringia trinervia

Petrorhagia prolifera (Sprossende Felsennelke)

petrorhagia prolifera
Petrorhagia prolifera
petrorhagia prolifera seite
Petrorhagia prolifera

Petrorhagia saxifraga (Steinbrech-Felsennelke)

petrorhagia saxifraga
Petrorhagia saxifraga
petrorhagia saxifraga habitus
Petrorhagia saxifraga
petrorhagia saxifraga bluete
Petrorhagia saxifraga

Gypsophila fastigiata (Büscheliges Gipskraut)

gypsophila fastigiata
Gypsophila fastigiata

Gypsophila repens (Kriechendes Gipskraut)

gypsophila repens
Gypsophila repens
gypsophila repens bluete
G. repens Blüte
gypsophila repens kelch
G. repens Kelch

Gypsophila perfoliata (Durchwachsenblättriges Gipskraut)

gypsophila perfoliata
Gypsophila perfoliata

Gypsophila scorzonerifolia (Schwarzwurzelblättriges Gipskraut)

gypsophila scorzonerifolia
Gypsophila scorzonerifolia

Minuartia verna (Frühlings-Miere)

minuartia verna
Minuartia verna
minuartia verna habitus
Minuartia verna Habitus
minuartia verna bluete
Minuartia verna Blüte

Minuartia laricifolia (Lärchennadel-Miere)

minuartia laricifolia
Minuartia laricifolia
minuartia laricifolia detail
M. laricifolia Detail

Minuartia sedoides (Zwerg-Miere)

minuartia sedoides
Minuartia sedoides

Moehringia muscosa (Moos-Nabelmiere)

moehringia muscosa
Moehringia muscosa

Agrostemma githago (Kornrade)

agrostemma githago
Agrostemma githago
agrostemma githago kelch
A. githago Kelch

Saponaria officinalis (Echtes Seifenkraut)

saponaria officinalis
Saponaria officinalis

Saponaria ocymoides (Kleines Seifenkraut)

saponaria ocymoides
Saponaria ocymoides