Korseby Online - Caprifoliaceae

Caprifoliaceae

Zu der Sammelfamilie Geißblattgewächse gehören mittlerweile eine ganze Reihe weiterer kleinerer Familien wie z.B. die Baldriangewächse.

Index

Valeriana dioica (Kleiner Baldrian)

valeriana dioica
Valeriana dioica
valeriana dioica detail
Valeriana dioica Detail
Der diözische Kleine Baldrian Valeriana dioica besitzt im Gegensatz zum Echten Baldrian rundlich bis eiförmige, lang gestielte und ungeteilte Grundblätter. Er wird nur 10 bis 30 cm groß und besiedelt nasse bis feuchte Wiesen, Flach- oder Quellmoore und Gräben. Die weiblichen Blüten (der rein-weiblichen Pflanzen) sind nur 1,5 mm groß und weißlich bis hellrosa gefärbt, die männlichen Blüten (der rein-männlichen Pflanzen) sind dagegen etwa 3 mm groß und rosa gefärbt.

Valeriana montana (Berg-Baldrian)

valeriana montana
Valeriana montana
valeriana montana detail
Valeriana montana

Valeriana saliunca (Weidenblättriger Baldrian)

valeriana saliunca
Valeriana saliunca

Valeriana sambucifolia (Holunderblättriger Baldrian)

valeriana sambucifolia
Valeriana sambucifolia

Valeriana tripteris (Dreiblättriger Baldrian)

valeriana tripteris
Valeriana tripteris

Valerianella locusta (Feldsalat)

valerianella locusta
Valerianella locusta

Valerianella dentata (Gezähnter Feldsalat)

valerianella dentata
Valerianella dentata
valerianella dentata frucht
Valerianella dentata Frucht

Lonicera xylosteum (Rote Heckenkirsche)

lonicera xylosteum
Lonicera xylosteum
Die Rote Heckenkirsche oder Gewöhnliche Heckenkirsche Lonicera xylosteum ist ein sommergrüner ausdauernder Strauch aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Die glänzend roten Beeren sind für den Menschen aufgrund des Bitterstoffs Xylostein ungenießbar und giftig. Seine Blüten werden von netzflügligen Insekten wie z.B. von Waldhummeln bestäubt. Die giftigen Beerenfrüchte breiten sich entweder von alleine aus (Autochorie) oder müssen, um richtig keimen zu können, den Darmtrakt einiger Tiere durchlaufen (Endozoochorie). Die in den Beeren enthaltenen Samen benötigen zudem Kälte, um keimen zu können. Seinen Beinamen xylosteum verdankt der Strauch seinen knochenartigen Holzes, denn im Griechischen bedeutet xylos Holz und osteon Knochen.

Vorkommen
Die Rote Heckenkirsche blüht im Mai und Juni und ist in frischen nicht allzu dunklen Laub- und Mischwäldern zu finden. Er bevorzugt kalkreiche, relativ nährstoffreiche Böden. Er ist fast in ganz Deutschland sowie in Europa und West-Asien relativ weit verbreitet.

Erkennungsmerkmale
Die Rote Heckenkirsche ist ein etwa 1 bis 2 m groß werdender Strauch, der hohle Zweige und elliptisch geformte Blätter besitzt, die auf Ober- und Unterseite weichhaarig sind. Seine Blüten sind gelblichweiß gefärbt. Die Einzelblüten stehen zu zweit an einem gemeinsamen Stiel. Die beiden Fruchtknoten eines jeden Blütenpaares sind nur am Grund miteinander verwachsen. Die für Menschen giftigen Beerenfrüchte sind auffallend rot gefärbt.

Lonicera periclymenum (Wald-Geißblatt)

lonicera periclymenum
Lonicera periclymenum
lonicera periclymenum detail
Lonicera periclymenum

Lonicera etrusca (Etruskisches Geißblatt)

lonicera etrusca
Lonicera etrusca

Viburnum opulus (Gewöhnlicher Schneeball)

viburnum opulus
Viburnum opulus

Linnaea borealis (Moosglöckchen, Linnea)

linnaea borealis
Linnaea borealis

Centranthus angustifolius (Schmalblättrige Spornblume)

centranthus angustifolius
Centranthus angustifolius