Korseby Online - Brassicaceae

Brassicaceae

Viele Kreuzblütengewächse enthalten Senföl-Glykosiden. So ist es nicht verwunderlich, dass Arten wie Raps beim Menschen Verwendung finden.

Index

Alliaria petiolata (Knoblauchsrauke)

alliaria petiolata
Blüte von Alliaria petiolata
Die Knoblauchsrauke Alliaria petiolata ist ein unscheinbares, in Europa weit verbreitetes Kraut. Ihren Namen hat sie von dem Knoblauchduft, der beim Zerreiben der Blätter entsteht. Die Pflanze ist 2 bis mehrjährig ausdauernd.

Bestimmung
Die Pflanze wird zwanzig bis hundert Zentimeter groß. Ihr Stengel ist schwach kantig und im unteren Bereich behaart. Im unteren Bereich hat die Pflanze gestielte, nierenförmige Blätter mit gekerbtem Rand, im oberen Bereich kurzgestielte, dreieckige Blätter mit unregelmäßiger Zähnung.

Die Knoblauchsrauke gehort zu den Kreuzblütengewächsen Brassicaceae und blüht weiß von Mai bis Juli. Ihre Blüten werden fünf bis acht Millimeter groß und sitzen in einer endständigen Blütentraube. Die Früchte sind Schoten von drei bis sieben Zentimetern Länge.

Verbreitung
Die Knoblauchsrauke wächst an allen typischen Unkrautorten Europas.

Verwendung
Die Knoblausrauke wurde früher zu Heilzwecken verwendet.

Blaukissen

Blaukissen Aubrieta bezeichnen eine Gattung aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Sie umfassen einige weit verbreitete Zierpflanzen und sind bei Gärtnern beliebt.

Erkennungsmerkmale
Blaukissen wachsen lockerrasig, werden bis zu 20 cm hoch und besitzen 4 auffällig große Kronblätter. Ihre Blätter sind gezähnt und besitzen Sternhaare. Sie besitzen außerdem Schötchen.

Vorkommen Wilde Formen existieren nur vereinzelnd in Deutschland und sind allesamt verwilderte Formen von Zierpflanzen.

Aubrieta deltoidea (griechisches Blaukissen)

aubrieta deltoidea
Aubrieta deltoidea
aubrieta deltoidea bluete
Blüte von Aubrieta deltoidea
Das Griechische Blaukissen Aubrieta deltoidea ist eine Art aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Sie ist eine weit verbreitete Zierpflanze und ist vor allem bei Gärtnern durch ihre großen pink-violetten Blüten beliebt.

Erkennungsmerkmale
Das griechische Blaukissen wächst lockerrasig, wird bis zu 20 cm hoch und besitzt auffällig große pink-violette Blüten. Die meist dunkel-violett bis dunkel-grün gefärbten Stängel besitzen eine graue Behaarung. Ihre Blätter sind gezähnt und besitzen Sternhaare. Die Kronblätter können 12-20 mm lang werden. Die Schötchen (sind nicht 3 mal länger als breit) und besitzen einen mehrsamigen Fruchtfächer.

Vorkommen
Die Pflanze wächst von April bis Mai. Wilde Formen existieren nur vereinzelnd in Deutschland. Die Pflanze stammt eigentlich aus Griechenland.

Aethionema (Steintäschel)

aethionema ssp
Steintäschel Aethionema spp.
aethionema ssp blatt
Blätter des Steintäschels
Steintäschel Aethionema bezeichnen eine Gattung der Kreuzblütengewächse und umfassen weltweit etwa 30 Arten, die hauptsächlich im Mittelmeerraum und Westasien vorkommen. Häufig finden sich darunter mehrjährige, immergrüne Halbsträucher, die empfindlich auf Frost reagieren. Die Blüten variieren zwischen Rosa und Weiß.

In Deutschland sind die Steintäschel eher als Zier- und Gartenpflanzen bekannt. Bevorzugt werden diese an felsigen, steinigen Stellen, oder auf kieshaltigen, wasserdurchlässigen Untergrund gepflanzt.

Die Zierpflanzen wurden zumeist alle aus dem Persisches Steintäschel Ae. grandiflorum heraus gezüchtet.

Erkennungsmerkmale
Die Blätter sind kahl und häufig bereift, während die Kronblätter ungeteilt sind, nicht oder kaum ausgerandet, gleich groß und weißlich bis rosa gefärbt sind. Steintäschel bilden zwei Arten von Früchten aus: Zweiklappig aufspringende, breit geflügelte Schötchen, oder Nüsse auf aufrecht stehenden Stielen.

Meersenf

Der Meersenf Cakile ist eine Gattung aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Die in Deutschland einzig vorkommende Art ist der Europäische Meersenf. In Europa gibt es noch 15 weitere Arten.

Vorkommen
Der Meersenf kommt in den gemäßigten nordlichen Breiten der Erde vor. Die meisten Arten wachsen in Europa an salzigen Stellen wie Küsten, Dünen und Salzpfannen innerhalb des Landes.

Erkennungsmerkmale
Der Meersenf ist eine kahle, dickliche Strandpflanze mit fleischigen ungeteilten bis doppelt fiederspaltigen Blättern. Er bildet eine meist violett gefärbte Blüte aus, die seltener auch weißlich sein kann. Die Frucht ist eine dicke, zweigliedrige Gliederschote, die etwa 2 cm lang ist und 5 cm breit. Das obere Schotenglied ist zusammengedrückt.

Cakile maritima subsp. maritima (Europäischer Meersenf)

cakile maritima ssp maritima
cakile maritima ssp maritima bluete
Der Europäische Meersenf Cakile maritima ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Als Bestäuber fungieren meist Insekten. Selten wurde auch Selbstbestäubung beobachtet. Die schwimmfähigen Früchte werden meist ausschließlich über das Wasser ausgebreitet.

Vorkommen
Der Europäische Meersenf kommt in ganz Europa vor. Er ist vor allem an salzhaltigen Stellen zu finden, insbesondere an Küsten und seinen Dünen. Im Binnenland kommt er nur selten an salzigen Stellen vor.

Erkennungsmerkmale
Der Europäische Meersenf ist eine kahle, dickliche Strandpflanze mit fleischigen ungeteilten bis doppelt fiederspaltigen Blättern. Er bildet meist violett bis rosa gefärbte Kronblätter aus. Die Frucht ist eine dicke, zweigliedrige Gliederschote, die etwa 2 cm lang ist und 5 cm breit. Das obere Schotenglied ist zusammengedrückt. Anhand der Früchte können zwei Unterarten unterschieden werden:

- C. maritima subsp. baltica: kommt meist an der Ostseeküste vor, das untere Fruchtglied besitzt zurückgebogene Anhängsel
- C. maritima subsp. maritima: kommt meist an der Nordseeküste vor, das untere Fruchtglied hat nur sehr kurze Anhängsel

Cakile maritima subsp. baltica (Baltischer Meersenf)

cakile maritima ssp baltica
C. maritima subsp. baltica
cakile maritima ssp baltica detail
C. maritima subsp. baltica
C. maritima subsp. baltica: kommt meist an der Ostseeküste vor, das untere Fruchtglied besitzt zurückgebogene Anhängsel

Berteroa incana (Graukresse)

berteroa incana
Berteroa incana
berteroa incana frucht
Schötchen von B. incana
berteroa incana herbst
B. incana Herbstsippe
ie Graukresse Berteroa incana ist die am weitesten verbreitete und häufigste Art der Gattung Graukressen. Sie gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und besitzt zweispaltige Kronblätter, was bei den Kreuzblütlern nur äußerst selten auftritt. Der wissenschaftliche Name Berteroa wurde zu Ehren des italienischen Botanikers und Arztes C. G. Bertero (1789-1831) vergeben. Wegen der grauen Behaarung wurde incana vergeben, was im Lateinischen grau bedeutet. Die spät blühenden Sippen der Graukresse überwintern einjährig, die früh blühenden sind meist zweijährig. Als Bestäuber der oft vorweiblichen Blüten fungieren Schwebfliegen, Falter oder Bienen. Die Schötchenfrüchte sind Wind- oder Tierstreuer, oder werden vom Menschen ausgebreitet.

Vorkommen
Die Graukresse wächst bevorzugt an trockenen Ruderalstellen oder ruderal beeinflussten Sandtrockenrasen. Nicht selten ist sie auch auf Schuttplätzen und Wegrändern zu finden. Die Pflanze kommt ursprünglich in den wärmeren Gebieten von Europa und Teilen West-Asiens und Mittel-Amerika vor. Doch nach der Eiszeit mit der Erderwärmung konnte sie immer weiter in den Norden vordringen. Mittlerweile ist sie in Nord-Europa weit verbreitet. In Deutschland gilt sie als eingebürgerter Neophyt.

Erkennungsmerkmale
Die Graukresse wird 20 bis 65 cm groß, besitzt einen aufrechten verzweigten Stängel, der von Sternhaaren grau gefärbt ist. Daher erhielt die Pflanze auch ihren deutschen Namen. Die gut ausgebildeten lanzettlichen Laubblätter sind ganzrandig und nur selten leicht gezähnt. Der traubige Blütenstand verlängert sich mit dem Altern. Die 4 bis 6 mm langen Kronblätter sind weiß gefärbt und fast bis zur Mitte zweigeteilt. Die elliptischen Schötchenfrüchte werden 4 bis 10 mm lang. Die Graukresse bildet früh und spät blühende Sippen aus. Die im Frühsommer blühende Sippe blüht im Juni und Juli. Die spät blühende Sippe blüht erst ab August bis Oktober.

Cardamine pratensis (Wiesen-Schaumkraut)

cardamine pratensis
Cardamine pratensis
cardamine pratensis detail
Cardamine pratensis Detail

Cardamine flexuosa (Wald-Schaumkraut)

cardamine flexuosa
Cardamine flexuosa
cardamine flexuosa bluete
Cardamine flexuosa Blüte

Cardamine hirsuta (Behaartes Schaumkraut)

cardamine hirsuta
Cardamine hirsuta

Cardamine bulbifera (Zwiebel-Zahnwurz)

cardamine bulbifera
Cardamine bulbifera

Schaumkressen

Die Schaumkressen Cardaminopsis bilden eine Gattung der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Der Gattungsname ist dem Griechischen kardamo' angelehnt, welches übersetzt so viel wie Kresse bedeutet. Er sollte nicht mit dem gleichnamigen Gewürz verwechselt werden. Neuerdings werden die Artung zur Gattung Arabidopsis gestellt.

Vorkommen
Die Schaumkressen kommen sowohl in Europa als auch in Teilen Asiens bis in die montanen Gebirgsstufen vor. Zumindest die Felsen-Schaumkresse ist auch bis West-Amerika vorgedrungen. Sie wachsen bevorzugt auf kalkhaltigen, nährstoffarmen Böden. Häufig sind sie auch auf Schuttplätzen oder auf steinigem Untergrund zu finden. Sie bevorzugen zudem relativ trockene und lichtreiche Standorte.

Erkennungsmerkmale
Die Schaumkressen gehören zu den Schotenfrüchtigen Kreuzblütlern. Ihre Schotenfrüchte sind also dreimal so lang wie breit. Die Farbe der Kronblätter ist meistens weiß, häufig auch rosa, selten sogar pupurn. Die Blüten stehen in einem traubigem Blütenstand. Die Form der ungestielten bis kurz gestielten Blätter unterscheidet kann stark variieren. So sind die grundständigen Rosettenblätter meist gelappt oder auch fiederspaltig bis gefiedert, die Stängelblätter dagegen zumeist ganzrandig oder leicht gezähnt. Die Schaumkressen besitzen zudem flache Fruchtklappen und parallel zur Scheidewand flachgedrückte Schoten, welche sie von der sehr ähnlichen Schwedischen Schmalwand Arabidopsis suecica unterscheidet. Zudem kann man die Schaumkressen mit den recht ähnlichen Schaumkräutern verwechseln, welche jedoch gefiederte Blätter besitzen, die aus völlig getrennten Fiederblättchen bestehen und schmal lanzettliche nicht zusammengedrückte Schotenfrüchte besitzen.

Cardaminopsis arenosa (Sand-Schaumkresse)

cardaminopsis arenosa
Cardaminopsis arenosa
Die Sand-Schaumkresse Cardaminopsis arenosa ist eine zweijährige immergrüne Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler. Sie besitzt sehr kurzlebige Samen, die nur innerhalb von wenigen Monaten keimfähig sind. Sie sind meist selbst ausgebreitet, oder werden vom Wind davon getragen (Anemochorie). Den Bestäubungsvorgang übernehmen meist kurzrüsslige Insekten. Ob eine Selbstbestäubung auch funktioniert, ist bisher nur ungenügend erforscht.

Erkennungsmerkmale
Die Sand-Schaumkresse wird 15 bis 40 cm groß und besitzt lanzettlich geformte fiederspaltig bis fiederschnittige Grundblätter, die meist rosettenartig sind. Die Stängelblätter sind dagegen häufig ganzrandig, gezähnt oder leicht fiederspaltig. Die Blüten stehen zu vielen in Trauben. Jede Einzelblüte steht dabei an einem etwa 4 mm langen Blütenstiel. Die 6 bis 9 mm großen Kronblätter sind mit einem Paar Zähnchen am Nagel versehen und weiß bis rosa gefärbt. Die Sand-Schaumkresse besitzt deutlich abgeflachte Schoten.

Die Art wird zudem in zwei unterschiedlich Sippen eingeteilt:
- C. arenosa subsp. arenosa ist die tetraploide Sippe des Flachlandes. Sie kommt aber auch in den Gebirgen vor. Die unteren Blätter sind mit jederseits nur 1 bis 6 Abschnitten oder Zähnen versehen. Die Kronblätter sind meist weiß gefärbt und sind nur selten rosa. Die Schoten sind nur 0,6 bis 1,1 mm breit und enthalten 0,6 bis 1,1 mm lange Samen, die keinen Hautrand aufweisen.
- C. arenosa subsp. borbasii ist die diploide Sippe, welche zumeist in den mitteleuropäischen Gebirgen verbreitet ist. Sie besitzt sterile Rosetten. Die unteren Blätter sind mit jederseits 3 bis 11 Abschnitten oder Zähnen versehen. Die Kronblätter sind meist rosa bis lila gefärbt. Die Schoten sind etwa 1 bis 1,7 mm breit und enthalten 1 bis 16 mm lange Samen, die mit einem schmalen Hautrand versehen sind.

Vorkommen
Die Sand-Schaumkresse blüht zwischen April und August und wächst auf nährstoffarmen, kalkhaltigen Böden. Sie bevorzugt lichtreiche, trockene Standorte. Sie ist auf Sandtrockenrasen, sandige bis kiesige Ruderalstellen oder Schuttplätzen in ganz Deutschland wie in anderen Teilen Nord-Europas relativ verbreitet anzutreffen. Sie ist stellenweise in die borealen Zonen bis nach West-Asien vorgedrungen. Während die Subspecies arenosa meist im Flachland anzutreffen ist, so kommt im Mittelgebirge die Subspecies borbasii dazu, welche jedoch zunehmend auf Felsschutt und Geröllplätzen anzutreffen ist.

cardaminopsis arenosa bluete
Blüte von C. arenosa
cardaminopsis arenosa detail
Cardaminopsis arenosa
cardaminopsis arenosa habitus
C. arenosa Habitus

Arabidopsis thaliana (Acker-Schmalwand)

arabidopsis thaliana
Arabidopsis thaliana
arabidopsis thaliana detail
Arabidopsis thaliana

Pritzelago alpina subsp. alpina (Gewöhnliche Alpen-Gemskresse)

pritzelago alpina ssp alpina
Pritzelago alpina
subsp. alpina
Wächst auf Kalkböden.

Pritzelago alpina subsp. brevicaulis (Kurzstängelige Alpen-Gemskresse)

pritzelago alpina ssp brevicaulis
Pritzelago alpina
subsp. brevicaulis
Wächst auf Silikatböden.

Arabis glabra (Kahle Gänsekresse)

arabis glabra
Arabis glabra
Die Kahle Gänsekresse (oder Turmkraut) Arabis glabra wächst aufrecht und wird etwa 50 cm bis 1,20 m groß. Während die Grundblätter buchtig gezähnt sind und durch Gabel- und Sternhaaren rauh erscheinen, sind die bläulich-grünlichen Stängelblätter ganzrandig, herzförmig stängelumfassend, und unbehaart. Der reichblütige Blütenstand umfasst gelblich weiße Kronblätter, die etwa 4 bis 6 mm lang. Die Früchte sind 4 bis 7 cm lange Schoten, die charakteristisch vierkantig sind und aufrecht dem Stängel anliegen. Die Samen befinden sich in jedem Fach zweireihig. Arabis glabra besiedelt häufig nährstoffreiche Stauden- und ausdauernde Unkrautfluren, ist jedoch durch Überdüngung auf mäßig nährstoffarme, oft kalkreiche, trockene bis feuchte, sandige Stellen ausgewichen. Derzeit befindet sich die Art in Mitteleuropa im Rückgang. In einigen Bundesländern steht sie bereits auf der Roten Liste.

Arabis hirsuta (Behaarte Gänsekresse)

arabis hirsuta
Arabis hirsuta

Arabis alpina (Alpen-Gänsekresse)

arabis alpina
Arabis alpina

Arabis pauciflora (Armblütige Gänsekresse)

arabis pauciflora
Arabis pauciflora
arabis pauciflora detail
Arabis pauciflora

Lepidium campestre (Feld-Kresse)

lepidium campestre
Lepidium campestre

Cardaria draba (Pfeil-Kresse)

cardaria draba ssp draba
Cardaria draba

Murbeckiella pinnatifida (Fieder-Rauke)

murbeckiella pinnatifida
Murbeckiella pinnatifida

Sisymbrium officinale (Weg-Rauke)

sisymbrium officinale
Sisymbrium officinale

Sisymbrium loeselii (Loesels Rauke)

sisymbrium loeselii
Sisymbrium loeselii
sisymbrium loeselii rosette
S. loeselii Blattrosette

Sisymbrium altissimum (Ungarische Rauke)

sisymbrium altissimum
Sisymbrium altissimum

Sisymbrium austriacum (Österreichische Rauke)

sisymbrium austriacum
Sisymbrium austriacum
sisymbrium austriacum habitus
Sisymbrium austriacum

Descurainia sophia (Besen-Rauke)

descurainia sophia
Descurainia sophia

Rorippa palustris (Gewöhnliche Sumpfkresse)

rorippa palustris
Rorippa palustris
rorippa palustris habitus
Rorippa palustris

Rorippa sylvestris (Wilde Sumpfkresse)

rorippa sylvestris
Rorippa sylvestris
rorippa sylvestris detail
Rorippa sylvestris Detail

Rorippa amphibia (Wasser-Sumpfkresse)

rorippa amphibia
Rorippa amphibia

Bunias orientalis (Orientalische Zackenschote)

bunias orientalis
Bunias orientalis

Nasturtium microphyllum (Kleinblättrige Brunnenkresse)

nasturtium microphyllum
Nasturtium microphyllum

Erysimum cheiranthoides (Acker-Schöterich)

erysimum cheiranthoides
Erysimum cheiranthoides

Erophila verna (Frühlings-Hungerblümchen)

erophila verna
Erophila verna
erophila verna ssp verna
Erophila verna subsp. verna

Hesperis matronalis (Gewöhnliche Nachtviole)

hesperis matronalis
Hesperis matronalis

Lunaria annua (Einähriges Silberblatt)

Die Pflanzengattung Lunaria besitzt im Deutschen viele Bezeichnungen. Am gebräuchlichsten ist das Silberblatt. Häufig werden jedoch auch die Synonyme Silbertaler, Judaspfennig oder Mondviole verwendet. Die aus dem Lateinischen stammende Bezeichnung Lunaria bedeutet Mond und bezieht sich auf die fast kreisrunden silbrig schimmernden Schötchenfrüchte, die daran erinnern.

Bedeutung
Die Gattung besteht weltweit nur aus drei Arten. Diese sind ein-, zwei- oder mehrjährig. Allesamt finde sie wegen ihrer großen farbigen Blüten und der silbrig schimmernden Früchte als Zier- und Gartenpflanzen Verwendung. Die getrockneten Zweige mitsamt den silbrigen Schötchen werden seit dem 18. Jahrhundert auch hierzulande zu dekorativen Zwecken verwendet. Die Pflanzen bevorzugen einen warmen, sonnigen oder halbschattigen Standort und mögen nährstoffreiche Böden. Sie können durch Zweiteilung vermehrt werden oder durch Aussat.

lunaria annua
Lunaria annua
lunaria annua blatt
Lunaria annua Blatt
lunaria annua frucht
L. annua junge Frucht

Cochlearia officinalis (Echtes Löffelkraut)

cochlearia officinalis
Cochlearia officinalis

Cochlearia danica (Dänisches Löffelkraut)

cochlearia danica
Cochlearia danica
cochlearia danica detail
Cochlearia danica Detail

Crambe maritima (Meerkohl)

crambe maritima
Crambe maritima

Crambe abyssinica (Krambe)

crambe abyssinica
Crambe abyssinica

Lobularia maritima (Strand-Silberkraut)

lobularia maritima
Lobularia maritima
Das Strand-Silberkraut (umgangssprachlich als Zierpflanze auch als Duftsteinrich bezeichnet) Lobularia maritima ist eine ein- bis mehrjährig ausdauernde Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse, die sich über Seltaussaat viele Jahre am gleichen Standort halten kann.

Verbreitung
Das Strand-Silberkraut ist ein in Deutschland in Einbürgerung befindlicher Neophyt. Er ist als Zierpflanze aus den Gärten geflüchtet und stammt ursprünglich von den Kanaren, Azoren und von Madeira. Dort kommt die Pflanze oft an schwach salzhaltigen Bereichen entlang der Küste vor. In Mitteleuropa wächst die Pflanze mittlerweile wild und ist meist entlang von Straßen ruderal zu finden.

Erkennungsmerkmale
Das Strand-Silberkraut wird etwa 10 bis 30 cm groß und bildet einen graugrünlich gefärbten, aufsteigenden Stängel aus, der mehr oder minder dicht mit angedrückten, zweiarmigen, kompassnadelförmigen Haaren besetzt ist. Es blüht zwischen Juni und Dezember. Seine ganzrandigen, verkehrt eiförmigen bis linealischen Blätter werden etwa 2,5 bis 4 cm lang. Die kleinen, angenehm duftenen Einzelblüten stehen in einem zuerst dicht traubenartigen Blütenstand, der später lockerer wird. Die weißlich oder selten violett gefärbten Kronblätter sind etwa 3 mm lang. Die rundlich bis verkehrt eiförmigen Schötchenfrüchte werden 2 bis 3 mm lang und enthalten einen Samen pro Fach.

Cardaria draba (Pfeilkresse)

cardaria draba
Cardaria draba

Draba incana (Graues Felsenblümchen)

draba incana
Draba incana

Teesdalia nudicaulis (Bauernsenf)

teesdalia nudicaulis
Teesdalia nudicaulis
teesdalia nudicaulis grund
T. nudicaulis Grundblätter

Camelina sativa subsp. sativa (Saat-Leindotter)

camelina sativa ssp sativa
Camelina sativa subsp.
sativa

Camelina microcarpa subsp. microcarpa (Echter Kleinfrüchtiger Leindotter)

camelina microcarpa ssp microcarpa
Camelina microcarpa subsp.
microcarpa

Camelina microcarpa subsp. sylvestris (Westlicher Kleinfrüchtiger Leindotter)

camelina microcarpa ssp sylvestris
Camelina microcarpa subsp.
sylvestris

Barbarea vulgaris subsp. vulgaris (Gewöhnliches Barbarakraut)

barbarea vulgaris ssp vulgaris
Barbarea vulgaris subsp.
vulgaris
barbarea vulgaris ssp vulgaris habitus
Barbarea vulgaris Habitus

Barbarea vulgaris subsp. arcuata (Krummfrüchtiges Barbarakraut)

barbarea vulgaris ssp arcuata
Barbarea vulgaris subsp.
arcuata

Diplotaxis tenuifolia (Schmalblättriger Doppelsame)

diplotaxis tenuifolia
Diplotaxis tenuifolia

Diplotaxis muralis (Mauer-Doppelsame)

diplotaxis muralis
Diplotaxis muralis

Biscutella laevigata (Brillenschötchen)

biscutella laevigata
Biscutella laevigata
biscutella laevigata blueten
Biscutella laevigata Blüten

Hornungia petraea (Zwerg-Steppenkresse)

hornungia petraea
Hornungia petraea

Thlaspi arvense (Acker-Hellerkraut)

thlaspi arvense
Thlaspi arvense
thlaspi arvense frucht
Thlaspi arvense Frucht

Capsella bursa-pastoris (Hirtentäschelkraut)

capsella bursa-pastoris
Capsella bursa-pastoris
capsella bursa-pastoris blatt
Blatt von C. bursa-pastoris

Alyssum alyssoides (Kelch-Steinkraut)

alyssum alyssoides
Alyssum alyssoides

Raphanus raphanistrum subsp. maritimum (Meer-Hedrich)

raphanus raphanistrum ssp maritimum
Raphanus raphanistrum
subsp. maritimum

Isatis tinctoria (Färber-Waid)

isatis tinctoria
Isatis tinctoria

Brassica juncea (Brauner Senf)

brassica juncea
Brassica juncea

Brassica repanda (Ausgebreiteter Senf)

brassica repanda
Brassica repanda

Sinapis arvensis (Acker-Senf)

sinapis arvensis
Sinapis arvensis

Eruca sativa (Senfrauke)

eruca sativa
Eruca sativa

Hirschfeldia incana (Grausenf)

hirschfeldia incana
Hirschfeldia incana
hirschfeldia incana detail
Hirschfeldia incana

Armoracia rusticana (Meerrettich)

armoracia rusticana
Armoracia rusticana