Korseby Online - Asteraceae

Asteraceae

Die artenreichste Familie der Korbblütengewächse ist weltweit in allen Klimazonen vertreten. Die Blütenstände bestehen zumeist aus Röhren- und Zungenblüten.

Index

Asteroideae

Die Asteroideae sind eine Unterfamilie der Korbblütengewächse (Asteraceae). In ihr sind viele Heil- und Gewürzpflanzen mit ätherischen Ölen zu finden. Bekannteste Vertreter sind vor allem die echte Kamille (Gattung Matricaria), Hundskamille (Gattung Anthemis), Schafgarbe (Gattung Achillea), Beifuß (Gattung Artemisia), aber auch Gewürze wie Estragon (Artemisia dracunculus) und Zierpflanzen wie Chrysanthemen oder Margeriten (Gattung Chrysanthemum).

Aster tripolium (Strand-Aster)

aster tripolium
Aster tripolium
Verbreitung und Vorkommen
Die Strand-Aster wächst primär auf nassen oder periodisch überfluteten Salzwiesen. Sie kommt jedoch auch an Rändern von salzhaltigen Gräben, Bächen, Flüssen, oder in Röhrichtgesellschaften vor. Im Binnenland kann die Pflanze auch am Rande von Salz- oder Kalihalden auftreten. An den Küsten ist sie recht weit verbreitet, während sie im Binnenland auf Grund des geringen Salzgehaltes nur selten vorkommt. Ihr Areal reicht von Europa bis Asien.

Erkennungsmerkmale
Die 15 bis 60 cm große ein- oder zweijährige Pflanze ist unbehaart und bildet linealisch lanzettlich geformte, ganzrandige Blätter aus, die fleischig und nur am Rand mit feinen Wimpern versehen sind. Am Grund befinden sich meist nicht-blühende Rosettentriebe und -blätter. Sie blüht zwischen Juli und September. Die Blütenköpfchen werden im Durchmesser etwa 2 bis 2,5 cm groß und stehen zu vielen in einer Doldentraube oder Doldenrispe. Die zungenförmigen, stumpfen Köpfchen-Hüllblätter sind 2 bis 3 mm breit und dem Köpfchen angedrückt. Die äußeren Zungenblüten sind hell blauviolett bis hell lila gefärbt. Die inneren Röhrenblüten sind gelblich gefärbt. Die Früchte bilden einen Pappus aus.

Aster lanceolatus (Lanzettblättrige Aster)

aster lanceolatus
Aster lanceolatus
aster lanceolatus bluete
Aster lanceolatus Detail

Aster alpinus (Alpen-Aster)

aster alpinus
Aster alpinus

Aster amellus (Berg-Aster)

aster amellus
Aster amellus
aster amellus detail
Aster amellus

Aster novi-belgii (Neubelgien-Aster)

aster novi-belgii
Aster novi-belgii
aster novi-belgii detail
Aster novi-belgii Detail

Bellis perennis (Gänseblümchen)

bellis perennis
Bellis perennis

Helianthus tuberosus (Topinambur)

helianthus tuberosus
Helianthus tuberosus

Helianthus pauciflorus (H. regidus) (Blühfreudige Sonnenblume)

Ambrosia artemisiifolia (Beifußblättrige Ambrosie)

ambrosia artemisiifolia
Ambrosia artemisiifolia

Antennaria dioica (Gewöhnliches Katzenpfötchen)

antennaria dioica weib
Antennaria dioica weibl.
antennaria dioica mann
Antennaria dioica männl.

Antennaria alpina (Alpen-Katzenpfötchen)

antennaria alpina
Antennaria alpina

Antennaria carpatica (Karpaten-Katzenpfötchen)

antennaria carpatica
Antennaria carpatica

Helichrysum arenarium (Sand-Strohblume)

helichrysum arenarium
Helichrysum arenarium
helichrysum arenarium habitus
H. arenarium Habitus

Helichrysum stoechas (Mittelmeer-Strohblume)

helichrysum stoechas
Helichrysum stoechas
helichrysum stoechas detail
Helichrysum stoechas

Gnaphalium uliginosum (Sumpf-Ruhrkraut)

gnaphalium uliginosum
Gnaphalium uliginosum

Gnaphalium sylvaticum (Wald-Ruhrkraut)

gnaphalium sylvaticum
Gnaphalium sylvaticum

Gnaphalium norvegicum (Norwegisches Ruhrkraut)

gnaphalium norvegicum
Gnaphalium norvegicum

Gnaphalium supinum (Zwerg-Ruhrkraut)

gnaphalium supinum
Gnaphalium supinum

Filago minima (Zwerg-Filzkraut)

filago minima
Filago minima
Das Zwerg-Filzkraut (oder auch Kleines Filzkraut genannt) Filago minima ist ein Vertreter der Asteraceae.

Erkennungsmerkmale
Er wird nur 5 bis 20 cm hoch und ist meist bereits vom Grund an verzweigt (im Gegensatz zum recht ähnlichen Filago arvensis). Die gesamte Pflanze ist seidig graufilzig. Der Hauptstängel endet in einem kopfartigen 3- bis 7-blütigen Knäuel. Die winzigen Blütenköpfchen sind nur etwa 3 groß. Die breit hautrandigen Hüllblätter sind nur in der unteren Hälfte filzig. Die linealischen Blätter werden nicht länger als 10 mm.

Vorkommen
Das Zwerg-Filzkraut besiedelt zumeist Trocken- und Halbtrockenrasen. Zudem ist es häufig in kurzlebigen, ruderalen Äcker- und Unkrautfluren zu finden. Die kalkmeidende Pflanze ist in Deutschland nur zerstreut zu finden. Vielerorts gehen die Bestände zurück. Deshalb wird es auch auf der Roten Liste der Gefäßpflanzen als Gefährdet eingestuft. Es kommt sonst nur im übrigen Europa vor.

Filago arvensis (Acker-Filzkraut)

filago arvensis
Filago arvensis

Filago vulgaris (Gewöhnliches Filzkraut)

filago vulgaris
Filago vulgaris

Achillea millefolium (Schafgarbe)

achillea millefolium ssp millefolium
Achillea millefolium
Die Gemeine Schafgarbe Achillea millefolium gehört zu den Wildkräutern. Sie gehört in die Familie der Korbblütengewächse Asteraceae. Sie wächst mehrjährig als Staude und ist sehr häufig. Sie wächst auf Wiesen, an Wegrändern und auf trocken-warmen, aber meist auch stickstoffhaltigen Standorten.

Die Gemeine Schafgarbe gilt als Heilpflanze.

Erkennungsmerkmale
Die Blüte besitzt weiße, selten rosa gefärbte (äußere) Zungenblüten, die (inneren) Röhrenblüten sind gelb-weißlich gefärbt. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Oktober. Die Pflanze wird 15 bis 100 cm hoch.

Achillea millefolium subsp. millefolium (Gewöhnliche Schafgarbe)

achillea millefolium ssp millefolium bluete
A. millefolium subsp. millefolium
- besitzt weiße Zungeblüten und ist weit verbreitet
- Blütenhüllblätter mit hellbraunem Rand
- eine max. Wuchshöhe von 1 m

Achillea sudetica (Sudeten-Schafgarbe)

achillea sudetica
Achillea sudetica
- besitzt rötlich violett, öfters auch rosa gefärbte Zungenblüten
- Blütenhüllblätter mit braunen bis schwarzbraunen Rand
- eine stärkere Behaarung der gesamten Pflanze
- eine max. Wuchshöhe von 50 cm
- Vorkommen: vor allem im alpinen Bereich Deutschlands

Achillea collina (Hügel-Schafgarbe)

achillea collina
Achillea collina

Achillea salicifolia (Weidenblättrige Sumpf-Schafgarbe)

achillea salicifolia
Achillea salicifolia
achillea salicifolia detail
Achillea salicifolia Detail
achillea salicifolia blatt
Achillea salicifolia Blatt
Die Weidenblättrige Sumpf-Schafgarbe Achillea salicifolia überdauert den Winter in der schützenden Krautschicht oder mit Hilfe ihrer unterirdischen Ausläufer. Sie wird von Insekten bestäubt. Ihre Früchte sind selbstausbreitend (z.B. durch Schüttelwirkung) oder schwimmfähig wasserausgebreitet.

Vorkommen und Standortansprüche
Die Weidenblättrige Sumpf-Schafgarbe hat ihr Hauptvorkommen in Feuchtwiesen und nassen Uferstaudenfluren. In Deutschland kommt sie nur zerstreut in Brandenburg entlang der unteren Havel und an der Oder vor. Einige wenige Bestände sind auch in Nord- und Ost-Mecklenburg gesichtet worden, obgleich diese mehr oder minder unbeständig sind. Ihr Areal erstreckt sich über Ost-Europa bis nach Asien. In Ost-Deutschland ist ihre Arealgrenze, obgleich sich diese in den letzten Jahrzehnten weiter westwärts ausgedehnt haben soll. Ihr südlichstes Vorkommen wurde in der Türkei beobachtet. Achillea salicifolia ist die Kennart des Verbandes Filipendulo-Petasition. Es handelt sich um eine Feuchteliebende Art, die auch einen schwachen Salzgehalt ertragen kann.

Erkennungsmerkmale
Die Weidenblättrige Sumpf-Schafgarbe blüht im Juli und August. Sie bildet wie auch Achillea ptarmica linealisch lanzettliche Blätter aus. Diese sind jedoch zumindest in der oberen Hälfte des Stängels mit einigen auffälligen Harzdrüsen in Form von vertieften Punkten versehen. An beiden Seiten befinden sich zudem angedrückte, kurze Haare. Die Blätter sind matt graugrün gefärbt und doppelt gezähnt. Sie werden etwa 5 bis 10 mm breit. Es werden zumeist 6 bis 8 weiße Zungeblüten ausgebildet, die kürzer als die etwa 11 m breiten Blütenköpfe sind.

Achillea pannonica (Ungarische Schafgarbe)

achillea pannonica
Achillea pannonica

Achillea erba-rotta (Moschus-Schafgarbe)

achillea erba-rotta
Achillea erba-rotta
achillea erba-rotta detail
Achillea erba-rotta Detail

Achillea clavennae (Bittere Schafgarbe)

achillea clavennae
Achillea clavennae

Achillea atrata (Schwarzrandige Schafgarbe)

achillea atrata
Achillea atrata

Achillea nana (Zwerg-Schafgarbe)

achillea nana
Achillea nana
achillea nana detail
Achillea nana Detail

Matricaria recutita (Gewöhnliche Kamille)

matricaria recutita
Matricaria recutita

Matricaria discoidea (strahlenlose Kamille)

matricaria discoidea
Matricaria discoidea
Die strahlenlose Kamille Matricaria discoidea stammt ursprünglich aus Nordost-Asien und ist mittlerweile in Deutschland völlig eingebürgert. Man findet sie vor allem an trockenen und sandigen Stellen dicht über dem Boden. Genauso wie die echte Kamille enthält auch die strahlenlose Kamille eine Vielzahl an ätherischen Ölen. Dadurch besitzt sie ebenfalls eine heilsame Wirkung. Ihren Namen verdankt sie wegen Fehlens der weißen Zungenblüten.

Vorkommen
Die Pflanze wird vor allem an Ruderalstellen, Ödland und trockenen Schuttplätzen gefunden. Sie wächst nicht über einer Höhe von 1000 m.

Erkennungsmerkmale
Im Gegensatz zur echten Kamille besitzt die strahlenlose Kamille keine weißen Zungenblüten. Ihre Röhrenblüten sind gelblich-grün. Sie kann eine Größe von etwa 5 cm bis 40 cm erreichen.

Strandkamillen

Die Strandkamillen Tripleurospermum sind eine krautige Pflanzengattung und umfassen in Europa zwei Arten und gehören zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Sie sind ganzjährig grün und besitzen innere gelbe Röhrenblüten und äußere weiße Zungenblüten. Des Weiteren werden sie leicht mit der Echten Kamille verwechselt.

Tripleurospermum perforatum (geruchlose Strandkamille)

tripleurospermum perforatum
Tripleurospermum perforatum
Die geruchlose Strandkamille Tripleurospermum perforatum riecht im Gegensatz zur echten Kamille kaum und enthält demnach nur sehr wenige ätherische Öle. Dadurch entfaltet sie auch keine heilsamen Wirkungen, die für die Kamille so typisch sind. Äußerlich ist die Strandkamille um einiges größer (bis zu 1m groß) als die echte Kamille, wird aber dennoch oft verwechselt, da sie der echten Kamille von der äußerlichen Blüte sehr ähnelt. Die Strandkamille ist zweijährig ausdauernd und wächst von Juli bis August.

Vorkommen
Die Strandkamille kommt in Deutschland nur in Nord- und Ostsee und angrenzenden Gebieten meist auf Wiesen oder in Dünen vor.

Erkennungsmerkmale
Die rund 1 m groß werdende Pflanze besitzt meist aufsteigende Stängel, selten niederliegend. Ihre Blüten bestehen aus gelben Röhrenblüten, die ein hohles Körbchen bilden, mit 20 bis 30 weißen Zungenblüten am Rand.

Systematik
Die Strandkamille wurde früher auch Matricaria maritimum genannt.

Tripleurospermum maritimum (Echte Strandkamille)

tripleurospermum maritimum habitus
Habitus von T. maritimum
tripleurospermum maritimum bluete
Blüte von T. maritimum
tripleurospermum maritimum fruechte
Früchte von T. maritimum
Die Echte Strandkamille Tripleurospermum maritimum ist eine zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Sie ist ganzjährig grün und eine Halbrosettenpflanze. Sie ist eine Zeigerpflanze für Volllicht, relativ feuchte, schwach saure oder basische Böden und ein Stickstoffzeiger. Bestäubt werden ihre Blüten durch Insekten. Die langlebigen Samen werden über einen Klebmechanismus ausgebreitet, seltener auch durch Verdauung.

Vorkommen
Die Echte Strandkamille ist nur an Küsten-Spülsäumen oder an stark gefährdeten Salzstellen im Binnenland zu finden. Sie kommt zerstreut in Schleswig-Holstein, Mecklenburg, Niedersachsen, in Sachsen-Anhalt dagegen ist sie fast ausgestorben. Des Weiteren findet man die Pflanze in der temperierten litoralen Zone in ganz Europa. Sie kommt circumpolar vor.

Erkennungsmerkmale
Die Echte Strandkamille wird etwa 10 cm bis 50 cm groß, besitzt niederliegende bis aufsteigende Stängel und etwas fleischige Blattzipfel. Der Boden des Blütenkopfes ist gewölbt und halbkugelig. Die Köpfe sind im Durchmesser etwa 25 bis 50 mm breit. Die weißen 20 bis 30 Zungenblüten sind bis zum Schluss ausgebreitet. Die dunkel gerunzelten Rippen der Früchte sind dicht aneinanderliegend, ihre zwei Öldrüsen elliptisch geformt und getrennt und mehr als zwei Mal so lang wie breit.

Anthemis tinctoria (Färber-Hundskamille)

anthemis tinctoria
Anthemis tinctoria
anthemis tinctoria habitus
Anthemis tinctoria Habitus

Leucanthemum vulgare (Magerwiesen-Margerite)

leucanthemum vulgare
Leucanthemum vulgare

Leucanthemum ircutianum (Fettwiesen-Margerite)

leucanthemum ircutianum
Leucanthemum ircutianum
leucanthemum ircutianum detail
Leucanthemum ircutianum

Leucanthemopsis alpina (Alpen-Margerite)

leucanthemopsis alpina detail
Leucanthemopsis alpina

Cotula coronopifolia (Laugenblume, Kotula)

cotula coronopifolia
Cotula coronopifolia

Artemisia campestris (Feld-Beifuß)

artemisia campestris
Artemisia campestris

Artemisia rupestris (Felsen-Beifuß)

artemisia rupestris
Artemisia rupestris

Artemisia oelandica (Feld-Beifuß)

artemisia oelandica
Artemisia oelandica
artemisia oelandica detail
Artemisia oelandica Detail

Artemisia norvegica (Norwegischer Beifuß)

artemisia norvegica
Artemisia norvegica

Artemisia vulgaris (Gewöhnlicher Beifuß)

artemisia vulgaris
Artemisia vulgaris

Artemisia absinthium (Wermut)

artemisia absinthium
Artemisia absinthium
artemisia absinthium detail
Artemisia absinthium Detail

Artemisia dracunculus (Estragon)

artemisia dracunculus
Artemisia dracunculus
artemisia dracunculus detail
Artemisia dracunculus Detail

Artemisia maritima (Strand-Beifuß)

artemisia maritima
Artemisia maritima
Der Strand-Beifuß Artemisia maritima ist eine aromatisch riechende, halbstrauchartig wachsende Heilpflanze aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Seine Blüten können für Tees verwendet werden, seine Blätter sollten jedoch bereits vor der Blüte abgemacht werden, da diese danach sonst stark bitter sind. Auch die Pfahlwurzel kann genutzt werden. Die Verwendung orientiert sich sonst an anderen Beifuß-Arten. Die Pflanze ist relativ austrocknungstolerant (skleromorph). Seine Blüten werden durch kurzrüssligen Insekten bestäubt, wobei auch Selbstbestäubung vorkommen kann. Die kleinen Früchte werden zumeist durch den Wind ausgebreitet.

Vorkommen
Der Strand-Beifuß ist an der Nordseeküste relativ verbreitet, während er an der Ostseeküste nur zerstreut vorkommt. Im Binnenland ist er äußerst selten zu finden. Seine Verbreitung ist auf die litoralen Bereiche Mitteleuropas beschränkt - d.h. er kommt nur in Küstennähe vor. Weitere binnenländische Bestände in Deutschland gibt es in Thüringen und Süd-Hessen. An der Ostseeküste ist er u.a. in der Wismarbucht bis nach Stralsund und Rügen zu finden. Er besiedelt salzhaltige Uferbereiche der Küsten, kommt jedoch auch auf wechselfeuchten bis -nassen Salzrasen vor. Sein Hauptvorkommen besitzt er in Salzpflanzenfluren. Er ist zudem die Kennart der Pflanzen-Assoziation Armerion maritimae.

Erkennungsmerkmale
Der formenreiche Strand-Beifuß wird etwa 20 bis 80 cm groß und blüht im Herbst zwischen September und Oktober. Die gesamte Pflanze ist mit kleinen weißlichen oder graufilzigen Haaren versehen. Von ihr geht ein stark aromatischer Geruch aus, den man bereits in einigen Metern Entfernung wahrnehmen kann. Die unteren Laubblätter sind zwei- bis dreifach gefiedert und besitzen ebenfalls einen grauweißlichen Filz. Die oberen Blätter sind nur einfach gefiedert, wobei die Blattzipfel linealisch geformt sind und etwa 1 mm breit sind. Die kleinen, reduzierten, zwittrigen Einzelblüten stehen in einem ausgebreiteten rispigen Gesamtblütenstand an meist übergebogenen Ästen. Das eiförmige Blütenköpfchen ist im Durchmesser nur etwa 1,5 mm breit. Der Köpfchenboden ist nicht behaart. Die Blütenhüllblätter sind dagegen graufilzig. Die winzigen Röhrenblüten können rötlich oder gelblich gefärbt sein.

Artemisia maritima subsp. maritima (Echter Strand-Beifuß)

artemisia maritima ssp maritima detail
A. maritima subsp. maritima
artemisia maritima ssp maritima habitus
A. maritima subsp. maritima

Artemisia maritima subsp. humifusa (Niederliegender Strand-Beifuß)

artemisia maritima ssp humifusa
A. maritima subsp. humifusa

Artemisia annua (Einjähriger Beifuß)

artemisia annua
Artemisia annua
artemisia annua detail
Artemisia annua Detail

Bidens cernua (Nickender Zweizahn)

bidens cernua
Bidens cernua
bidens cernua detail
Bidens cernua Detail
Die verlängert-lanzettlichen, ungeteilten Blätter von Bidens cernua sind am Grund paarweise miteinander verwachsen. Sie sind scharf gesägt, hellgrün, kahl, oder an der Oberseite manchmal etwas behaart. Die einzelnen Blütenköpfchen haben einen Durchmesser von etwa 3 cm. Beim Verblühen beginnen sie sich nickend nach unten zu neigen. Die Hüllblätter sind zweireihig angeordnet. Die äußeren sind laubblattartig ausgebildet und viel länger als die inneren. Diese sind breit-oval und von braungrüner Färbung. Der Nickende Zweizahn wächst an Rändern von Gewässern, an Gräben und Teichen, häufiger auch an Rändern von Sümpfen und Niedermooren und auf feuchten Äckern. Er bevorzugt nasse, nährstoffreiche Schlamm- und Tonböden.

Bidens tripartita (Dreiteiliger Zweizahn)

bidens tripartita
Bidens tripartita
bidens tripartita fruechte
Früchte von Bidens tripartita
bidens tripartita reif
Reife Bidens tripartita

Bidens frondosa (Schwarzfrüchtiger Zweizahn)

bidens frondosa
Bidens frondosa
bidens frondosa detail
Bidens frondosa Detail

Bidens radiata (Strahliger Zweizahn)

bidens radiata
Bidens radiata
bidens radiata detail
Bidens radiata Detail

Bidens connata (Verwachsenblättriger Zweizahn)

bidens connata blatt
Bidens connata Blatt

Pulicaria vulgaris (Kleines Flohkraut)

pulicaria vulgaris
Pulicaria vulgaris
pulicaria vulgaris detail
Pulicaria vulgaris Detail

Senecio vernalis (Frühlings-Greiskraut)

senecio vernalis
Senecio vernalis
senecio vernalis habitus
Senecio vernalis Habitus
Das Frühlings-Greiskraut Senecio vernalis ist ein Vertreter der Gattung der Greiskräuter und gehört der Familie der Korbblütengewächse]an. Die Bestäubung der Blüten erfolgt durch Insekten, die Ausbreitung der Samen erfolgt durch den Wind. Das Frühlings-Greiskraut ist nicht nur für Kühe und Pferde giftig. Es enthält Pyrrolidizin-Alkaloide, die die Leber schädigen und Krebs auslösen können. Vergiftungserscheinungen treten jedoch häufig erst nach Wochen auf und können sogar durch Kuhmilch erfolgen.

Vorkommen
Das Frühlings-Greiskraut wächst bevorzugt an halbtrockenen Ruderalstellen, relativ nährstoffreichen Rasen, auf Brachen und lehmigen Äckern. Es ist vom Tiefland bis in die collinen Bereiche zu finden. In Österreich ist es zerstreut bis selten. Vermutlich ist es um 1850 aus Osteuropa eingewandert. Deshalb gilt es hierzulande als Neophyt. Wohl hat es sich entlang von Bahngleisen verbreitet. Deshalb sind noch heute einige Vorkommen entlang von Bahnschienen und an Bahnhöfen vorhanden. Sonst kommt es im übrigen Europa und Vorderasien vor.

Morphologische Merkmale
Das Frühlings-Greiskraut erreicht eine Wuchshöhe von 50 cm. Auf nährstoffreichen Böden kann es selten sogar bis 80 cm groß werden. Es blüht von Mai bis Oktober. Die Laubblätter sind beiderseits dicht spinnwebig-wollig, verlieren diese Behaarung jedoch oft während des Alterns. Die Blattspreite ist fiederspaltig, die Einzelabschnitte sind eiförmig und grob gezähnt. Die 6 bis 12 äußeren Blütenhüllblätter besitzen eine kahle Spitze und sind fast bis zur Spitze schwarz gefärbt. Im Blütenköpfchen gibt es insgesamt 21 Hüllblätter, also auch meist 9 bis 15 innere Hüllblätter. Die Blütenköpfchen haben einen Durchmesser von etwa 2,5 cm und sind glockenartig geneigt. Meist gibt es 13 Zungenblüten. Die Einzelblüten sind hellgelb bis goldgelb gefärbt. Der Pappus ist bleibend und die Früchte sind behaart.

Senecio inaequidens (Schmalblättriges Greiskraut)

senecio inaequidens
Senecio inaequidens
senecio inaequidens frucht
Senecio inaequidens

Senecio jacobaea (Jacobs-Greiskraut)

senecio jacobaea blueten
Senecio jacobaea
senecio jacobaea habitus
Habitus von S. jacobaea
senecio jacobaea huellblaetter
Hüllblätter von S. jacobaea

Senecio erucifolius (Raukenblättriges Greiskraut)

senecio erucifolius
Senecio erucifolius
senecio erucifolius blatt
Senecio erucifolius

Senecio vulgaris (Gewöhnliches Greiskraut)

senecio vulgaris
Senecio vulgaris
senecio vulgaris detail
Senecio vulgaris

Senecio paludosus (Sumpf-Greiskraut)

senecio paludosus
Senecio paludosus

Senecio incanus (Krainer Greiskraut)

senecio incanus
Senecio incanus

Senecio ovatus (Fuchs Greiskraut)

senecio ovatus
Senecio ovatus

Senecio doronicum (Gemswurz-Greiskraut)

senecio doronicum
Senecio doronicum

Doronicum grandiflorum (Großblütige Gemswurz)

doronicum grandiflorum
Doronicum grandiflorum

Doronicum pardalianches (Kriechende Gemswurz)

doronicum pardalianches
Doronicum pardalianches

Arnica montana (Berg-Wohlverlei)

arnica montana
Arnica montana

Inula britannica (Wiesen-Alant)

inula britannica
Inula britannica
inula britannica detail
Inula britannica
Der Wiesen-Alant Inula britannica ist eine schwach salztolerante, 20 bis 60 cm große Asteraceae.

Erkennungsmerkmale
Die tiefgelben Blüten des Wiesen-Alants stehen in 1 bis 4 Köpfchen und erreichen einen Durchmesser von 3 bis 5 cm. Die charakteristischen äußeren Zungenblüten sind dabei länger als die inneren Röhrenblüten. Die äußeren und mittleren Hüllblätter sind langhaarig und gleich lang. Die häufig leicht gezähnelten Blätter sind eilanzettlich bis schmal lanzettlich geformt. Die oberen und mittleren sind stängelumfassen oder sind mit einem schwach herzförmigem Grund sitzend. Auf der Unterseite sind diese dicht seidig behaart und dichtdrüsig.

Vorkommen
Der Wiesen-Alant ist eine eurasisch verbreitete Art, die wechselfeuchte, teils überflutete Wiesen, zeitweise überschwemmte Gewässerränder und Gräben und Ruderalstellen besiedelt. Er kann als Charakterart der Flussstromtäler und Verlandungsbereiche der Küstenabschnitte angesehen werden. Derzeit gehen in Deutschland seine Bestände stark zurück. In vielen Bundesländern wird die Pflanze bereits auf der Roten Liste geführt.

Inula salicina (Weidenblättriger Alant)

inula salicina
Inula salicina
inula salicina detail
Inula salicina

Asteriscus spinosus (Stechendes Sternauge)

asteriscus spinosus
Asteriscus spinosus
asteriscus spinosus detail
Asteriscus spinosus Detail

Galinsoga parviflora (Kleinblütiges Knopfkraut)

galinsoga parviflora
Galinsoga parviflora
galinsoga parviflora bluete
Franzosenkraut

Tanacetum vulgare (Rainfarn)

tanacetum vulgare
Tanacetum vulgare
tanacetum vulgare blatt
Tanacetum vulgare Blatt

Tanacetum parthenium (Mutterkraut)

tanacetum parthenium
Tanacetum parthenium
tanacetum parthenium detail
Tanacetum parthenium

Berufkräuter

Das Berufkraut Erigeron bildet eine Gattung in der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Sie umfassen weltweit etwa 200 Arten von teils immergrünen Stauden und Kräutern. Vorwiegend sind diese in den gemäßigten Zonen der nördlichen Hemissphäre und vor allem in Nord-Amerika zu finden. Heimisch sind nur 9 Arten. Einigen Arten wird nachgesagt, dass sie helfen, Flöhe abzuwehren. Alle Arten bevorzugen zumeist geschützte, sandige Stellen. Einige Gartensorten werden auch mit Aller bezeichnet.

Erkennungsmerkmale
Die Berufkräuter besitzen Röhren- und Zungenblüten. Letztere sind weiß bis rot-bräunlich gefärbt und fast doppelt so lang wie die Röhrenblüten und nach außen ausgebreitet. Diese stehen zudem mehrreihig und ihre Zunge ist schmal linealistisch. Die Blätter sind stets wechselständig, nur die unteren sind häufig grundständig oder als Rosette angeordnet.

Namensherkunft
Der deutsche Name leitet sich von berufen (verhexen) ab. Traten Krankheiten auf, für deren Verursacher Zauberer und Hexen der Schwarzen Magie gehalten wurden, wurden Waschungen mit einem Sud von Erigeron und Heilkräutern durchgeführt.

Der botanische Name stammt von griechisch eri = früh und geron = Greis und bezieht sich auf die bald nach der Blüte erscheinenden weißen Haare der Früchte.

Erigeron acris (Scharfer Feinstrahl, Scharfes Berufkraut)

Das Scharfe Berufkraut Erigeron acris gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae).

Beschreibung
Es ist eine zweijährige krautige Pflanze. Das Scharfe Berufkraut wird etwa 10 bis 60 cm hoch und besitzt 6 bis 12 mm breite Köpfe, die in einer wenigästiger Rispe stehen. Die Zungenblüten sind rötlich bis bräunlich gefärbt und die Zungen dieser sind aufrecht und nicht länger als die der Röhrenblüten.

Vorkommen
Die Pflanze blüht von Juni bis September und man findet sie auf Halbtrockenrasen, sandigen Böden und seltener auch auf Schwemmschotterfluren. In ganz Deutschland ist sie weit verbreitet, nur im Alpenraum ist sie potentiell gefährdet. Im übrigen kommt sie circumpolar vor.

erigeron acris ssp acris
Erigeron acris ssp. acris
erigeron acris ssp acris blatt
Blatt von E. acris
erigeron acris ssp acris bluete
Blüte von E. acris

Erigeron annus subsp. annuus (Einjähriges Berufkraut)

erigeron annuus ssp annuus bluete
E. annus subsp. annuus Blüte

Erigeron annus subsp. strigosus (Feinstrahliges Berufkraut)

Erigeron alpinus (Alpen-Berufkraut)

erigeron alpinus
Erigeron alpinus
erigeron alpinus habitus
Erigeron alpinus

Erigeron borealis (Nordisches Berufkraut)

erigeron borealis
Erigeron borealis

Erigeron neglectus (Verkanntes Berufkraut)

erigeron neglectus
Erigeron neglectus

Erigeron uniflorus (Einköpfiges Berufkraut)

erigeron uniflorus
Erigeron uniflorus
erigeron uniflorus detail
Erigeron uniflorus

Homogyne alpina (Grüner Alpenlattich)

homogyne alpina
Homogyne alpina

Conyza canadensis (Kanadisches Berufkraut)

conyza canadensis
Conyza canadensis

Solidago virgaurea subsp. virgaurea (Echte Goldrute)

solidago virgaurea ssp virgaurea
Solidago virgaurea
solidago virgaurea ssp virgaurea frucht
Solidago virgaurea Frucht

Solidago virgaurea subsp. minuta (Alpen-Goldrute)

solidago virgaurea ssp minuta
Solidago minuta

Solidago rugosa (Hohe Goldrute)

solidago rugosa
Solidago rugosa

Adenostyles alliariae (Grauer Alpendost)

adenostyles alliariae
Adenostyles alliariae
adenostyles alliariae detail
Adenostyles alliariae Detail

Adenostyles leucophylla (Weißfilziger Alpendost)

adenostyles leucophylla
Adenostyles leucophylla

Wasserdost

Der Wasserdost Eupatorium ist eine Pflanzengattung der Korbblütengewächse. Weltweit gibt es etwa 40 Arten, ist nur eine heimisch (der Gewöhnliche Wasserdost). Die anderen Arten kommen zumeist in Amerika vor, einige wenige auch in Asien.

Die Wasserdoste sind alles mehrjährige Halbsträucher oder Stauden mit weiß bis dunkel-violett gefärbten Blütenlöpfchen in großen endständigen Rispen. Sie bevorzugen feuchte Böden oder halbschattige Pflätze. Nur wenige Arten werden als Zierpflanzen genutzt.

Eupatorium cannabinum (Gewöhnlicher Wasserdost)

eupatorium cannabinum bluete
Eupatorium cannabinum
Der Gewöhnliche Wasserdost oder Konigundenkraut Eupatorium cannabinum ist eine heimische Pflanzenart aus der Familie der Korbblütengewächse.

Es ist eine ausdauernde Pflanze, die als Hemikryptophyt den Winter überdauert. Seine Blüten sind insektenbestäubt. Insbesondere Falter sprechen auf die rispigen Blütenstände an. Selten ist auch Selbstbestäubung zu beobachten. Die Samen sind windausgebreitet. Früher wurde er sogar als Heilpflanze gebraucht.

Vorkommen
Der Gewöhnliche Wasserdost blüht zwischen Juli und September und wächst bevorzugt auf feuchten Wiesen, an Ufern oder Gräben in Nähe von Gewässern, oder an lichten Waldstellen oder Waldschlägen. Man zählt ihn zu den klassischen Sumpfpflanzen. Er ist in ganz Deutschland verbreitet, in Nordrhein-Westfalen kommt er sogar häufig vor. Im übrigen Europa ist er ebenso zu finden wie in Teilen Nordamerikas. Er soll sogar als Neophyt in Australien vorkommen.

Erkennungsmerkmale
Der Gewöhnliche Wasserdost ist eine 50 cm bis 1,50 m groß werdende sommergrüne Staude mit handförmig drei- bis fünfgeteilten gegenstndigen Blättern. Ihre Blütenköpfe stehen in dichten Schirmrispen und enthalten nur Röhrenblüten. Die Köpfe sind 2 bis 5 mm groß, enthalten rosa gefärbte Kronblätter, blühen von innen nach außen auf und sind eiförmig bis walzenförmig. Der Kopfboden besitzt keine Spreublätter. Der Pappus besteht aus unendlich vielen Haaren.

eupatorium cannabinum
Eupatorium cannabinum
eupatorium cannabinum fruechte
Früchte von E. cannabinum
eupatorium cannabinum habitus
E. cannabinum Habitus

Petasites hybridus (Gewöhnliche Pestwurz)

petasites hybridus
Petasites hybridus

Petasites spurius (Filzige Pestwurz)

petasites spurius
Petasites spurius

Tussilago farfara (Huflattich)

tussilago farfara
Tussilago farfara
tussilago farfara frucht
Tussilago farfara

Cardueae

Die Cardueae sind eine Unterfamilie der Korbblütengewächse Asteraceae. Neben einigen Distel-Familien wie z.B. die der Kratzdisteln, werden auch Flockenblumen (zu denen die bekannte Kornblume gehört) dazu gezählt. Selbst die Kletten-Familie Arctium und die als Gemüse bekannte Artischocke gehören zur Unterfamilie Cardueae. Saflor findet beim Menschen vor allem im Orient Verwendung als Farb- und Ölpflanze.

Centaurea cyanus (Kornblume)

centaurea cyanus
Blüte von Centaurea cyanus
centaurea cyanus habitus
Centaurea cyanus Habitus
Durch ihre auffallend hellblauen (cyanen) Blüten hat die Kornblume Centaurea cyanus ihren Beinamen erhalten. Sie wächst von Juni bis September an trockenen Plätzen. Seitdem der Mensch Ackerbau betreibt, ist die Kornlume ein ständiger Begleiter von Getreidefeldern. Sie wächst mit Kamille und Klatschmohn meist am Rande solcher Felder. Lange Zeit war sie durch Überdüngung der Felder selten geworden. Sie ist ein Bioindikator, der anzeigt, wie stark die Felder in vergangenen Jahren gedüngt wurden. Heutzutage ist sie wieder häufiger anzutreffen.

Hippokrates, der berühmte griechische Arzt, benutzte den Namen Centaurea für die Kornblume. Er leitet sich möglicherweise vom Centauren Chiron ab, der eine Wunde am Fuße des Helden Achilles geheilt haben soll. Ceres, die römische Göttin der Ernte, trug die Kornblume im Haar. Obwohl ihr keine direkte Heilung nachgewiesen werden kann, benutzt man sie oft gegen Entzündungen, Hautrötungen und Bindehautreizungen. Selten ist sie auch Bestandteil von Kosmetika. Sie ist nicht giftig.

Die Kornblume gehört zur Gattung der Flockenblumen, die ihrerseits wieder zur Familie der Korbblütengewächse Asteraceae gezählt werden, eine sehr vielfältige Pflanzenfamilie, deren Vertreter alle zusammengesetzte Blüten besitzen.

Sie ist eine einjährige Sommerpflanze, die entweder als Samen überwintert, dann im Frühjahr keimt und im Herbst desselben Jahres abbstirbt (sommerannuell) oder im Herbst auskeimt, dann als Keimpflänzchen überwintert, im Frühjahr schließlich blüht und danach stirbt (einjährig überwinternd).

Vorkommen
Die Kornblume wird vor allem am Rande von Kornfeldern gefunden (daher ist auch ihr deutscher Name kaum verwunderlich), an Schuttplätzen und recht trockenen Standorten.

Erkennungsmerkmale
Die leuchtend hellblauen randlichen Röhrenblüten der Kornblume sind am Rand auffallend vergrößert und steril. Jedes Kronblatt ist zudem 3-fach geteilt. Die Form der Laubblätter ist schmal lanzettförmig, die spitz zulaufen. Sie werden zudem höchstens 5 mm breit und sitzen wechselständig am Stengel. Die Unterseite der Blätter ist behaart. Die Kornblume wird zwischen 20 cm und 1 m groß.

Centaurea triumfettii (Filzflockenblume)

centaurea triumfettii
Blüte von Centaurea triumfettii
Die Filzflockenblume Centaurea triumfettii ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Sie kommt nur an wenigen Stellen in Süd-Deutschland und dem Alpenraum natürlich vor. Die Bestimmung dieser Pflanze erweist sich als schwierig, da sie schnell zu Hybridisierungen (Bastardbildungen) neigt. Dadurch entstehen schwer zu unterscheidende Adventivarten. Zudem ist sie eine beliebte Garten- und Zierpflanze.

Vorkommen
Die Filzflockenblume wächst von Mai bis Juli an trockenen Stellen, in Gebüschen, und Laubwäldern, auf Bergwiesen und subalpinen Grashalden.

Erkennungsmerkmale
Sie wird 10 mm bis 60 cm groß, besitzt blaue Randblüten (Röhrenblüten) und violett gefärbte Scheibenblüten (Zungenblüten). Ihre Blätter sind ungeteilt und schmal-lanzettlich, unterseits graufilzig. Die oberen Blätter sind herablaufend. Im Gegensatz zur Bergflockenblume sind die Fransen der Hüllblätter meist hell und fast doppelt so lang wie die Breite des bräunlichen Hüllblattrandes.

Centaurea scabiosa (Skabiosen-Flockenblume)

centaurea scabiosa
Centaurea scabiosa
centaurea scabiosa detail
Centaurea scabiosa Detail
centaurea scabiosa habitus
Centaurea scabiosa Habitus
Die Skabiosen-Flockenblume Centaurea scabiosa ist eine wild wachsende Wiesenpflanze, die zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae) gehört. Den Winter überdauert die mehrjährig ausdauernde Pflanze als Hemikryptophyt mit Hilfe ihrer rübenartigen Pfahlwurzel. Im Frühjahr können zudem vegetative Wurzelsprosse daraus gebildet werden. Die selbststerilen Blüten werden ausschließlich von Insekten bestäubt.

Vorkommen
Die Skabiosen-Flockenblume blüht im Juli und August. Sie ist auf Trocken- oder Halbtrockenrasen, an mäßig trockenen Ruderalstellen an Wegrändern oder auf trockenen Wiesen zu finden. Auf extensiv genutzten Äckern und auf subalpinen Steinrasen kommt sie ebenfalls vor. Sie bevorzugt kalkreiche Böden. In Deutschland reicht ihre Verbreitung von zerstreut bis relativ häufig. Sie kommt zudem im übrigen Europa bis nach West-Asien vor. In wenigen Teilen Nord-Amerikas ist sie als Neophyt zu finden. Natürlicherweise wächst die Skabiosen-Flockenblume nur in den temperierten Breiten vom Flach- bis in das Hügelland der Nordhemisphäre.

Erkennungsmerkmale
Die Skabiosen-Flockenblume kann bis 1,20 m groß werden und besitzt einen kantigen, rauhen Stängel, der über der Mitte aufrecht abstehende Ästen ausbildet, welche jedoch nicht sparrig verzweigt sind. Die grünen und ledrigen, meist nur wenig rauh behaarten Blätter sind fiederteilig. Die Fieder-Abschnitte sind länglich oder schmal lanzettlich geformt. Die Einzelblüten stehen zusammen in einem einzelnen endständigen Köpfchen, welcher im Durchmesser etwa 2 cm hoch wird und bis 4 cm breit. Die Hüllblätter (s. Abb.) weisen keine Nerven auf. Die ausgefransten Anhängsel besitzen am Rand einen gezähnten oder gewimperten Saum, der relativ weit herabläuft. Die Farbe der Kronblätter variiert von dunkelpurpurn über purpurn oder hellrot bis selten sogar weiß. Der Pappus ist fast so lang wie die Achänenfrüchte.
Auf subalpinen Steinrasen der Alpen kommt zudem die Unterart alpestris vor, die sich durch schwarze Hüllblättchen unterscheidet.

Centaurea stoebe (Rispen-Flockenblume)

centaurea stoebe
Centaurea stoebe
centaurea stoebe habitus
Centaurea stoebe Habitus
centaurea stoebe huellblaetter
C. stoebe Hüllblätter
Die Rispen-Flockenblume Centaurea stoebe ist eine meist auf trockenen Wiesen vorkommende, mehrjährige Pflanze, die zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae) gehört. Ihre Blüten werden durch Insekten bestäubt, wobei jedoch auch Selbstbestäubung geschehen kann. Die Achänenfrüchte besitzen eine Klettwirkung und können z.B am Fell von Tieren haften bleiben, sie werden jedoch auch durch den Wind ausgebreitet.

Vorkommen
Die Rispen-Flockenblume blüht von Juni bis August und kommt bevorzugt auf Trocken- oder Halbtrockenrasen, in relativ nährstoffreichen Ruderalgesellschaften an Rändern von Wegen oder trockenwarmen Wiesen vor. Die Pflanze besitzt ihr Schwerpunktvorkommen in der pflanzensoziologischen Klasse Festuco-Brometea, ihr Hauptvorkommen in den Klassen Sedo-Scleranthetea und Agropyretea intermedii-repentis und im Verband Dauco-Melilotion. Sie ist zudem die Kennart der Ordnung Festucetalia valesiacae. In Deutschland ist die Pflanze von zerstreut bis mäßig häufig außerhalb der menschlichen Siedlungsbereiche anzutreffen.

Merkmale
Die Rispen-Flockenblume wird etwa 30 cm bis 1 m groß und bildet fiederteilige linealische Blätter aus, die, wie die gesamte Pflanze, mit kleinen weißgräulich schimmernden Haaren besetzt sind. Die Einzelblüten stehen in einem rispig gehäuften Köpfchen, der eiförmig gewölbt ist. Die 5-nervigen Hüllblätter besitzen charakteristische dunkelbraun gefärbte, ausgefranste Anhängsel, die jedoch oft veränderlich sind. Die inneren Kronblätter sind hellviolett bis pupurn gefärbt. Die Achänenfrucht ist nur 3 bis 5 mm lang. Der reduzierte Pappus wird meist nicht größer als 0,5 mm.

Centaurea jacea (Wiesen-Flockenblume)

centaurea jacea
Centaurea jacea
centaurea jacea seite
Centaurea jacea

Centaurea nervosa (Fedrige Flockenblume)

centaurea nervosa
Centaurea nervosa
centaurea nervosa habitus
Centaurea nervosa Habitus

Centaurea pseudophrygia (Perücken-Flockenblume)

centaurea pseudophrygia
Centaurea pseudophrygia
centaurea pseudophrygia detail
Centaurea pseudophrygia

Centaurea uniflora (Einköpfige Flockenblume)

centaurea uniflora
Centaurea uniflora
centaurea uniflora habitus
Centaurea uniflora Habitus

Centaurea urvillei (Ungarische Flockenblume)

centaurea urvillei
Centaurea urvillei
centaurea urvillei habitus
Centaurea urvillei Habitus

Stemmacantha rhapontica (Alpen-Bergscharte)

stemmacantha rhapontica
Stemmacantha rhapontica
stemmacantha rhapontica detail
Stemmacantha rhapontica

Cirsium arvense (Ackerkratzdistel)

cirsium arvense bluete
Blüte von Cirsium arvense
cirsium arvense jung
junge Cirsium arvense
Die Ackerkratzdistel Cirsium arvense ist eine einjährige Pflanze, die zu den Korbblütengewächsen gehört. Sie fällt vor allem wegen ihrer bestachelten Blätter und ihrer violett gefärbten Blüten auf. Man findet sie von Juni bis Ende September an Weg- und Feldrändern. Deshalb wird sie auch oft als Ackerunkraut bezeichnet.

Sie ist übrigens mit der Kornblume und der Artischocke eng verwandt.

Vorkommen
Die Pflanze kommt vor allen an Wegrändern und Ruderalstellen in ganz Deutschland vor. Selten wächst sie in Gebieten, die höher als 2000 Meter liegen. Sie mag vor allem trockene Standorte, gelegentlich findet man sie aber auch an feuchteren, halbschattigen Plätzen.

Erkennungsmerkmale
Die Ackerkratzdistel besitzt buchtig gezähnte Laubblätter, die eine stachelige Bewimperung aufweisen. Ihre Stacheln werden etwa 5 mm groß und spitz. Ihr farbiger Blütenkronsaum ist bis zum Grund 5-spaltig. Die Blüte ist rötlich bis lila gefärbt. Zudem besitzt sie einen federigen Pappus.

Cirsium vulgare (gewöhnliche Kratzdistel)

cirsium vulgare
Blüte von Cirsium vulgare
cirsium vulgare habitus
Cirsium vulgare
Die gewöhnliche Kratzdistel Cirsium vulgare, die umgangsprachlich auch Lanzettkratzdistel genannt wird, ist eine zweijährige Pflanze, die zu den Korbblütengewächsen gehört. Sie fällt vor allem wegen ihrer spitzen dicken Blätter und ihrer großen violett gefärbten Blüten auf. Man findet sie von Juli bis September vor allem in feuchten Wiesen. Öfters ist sie auch an Wegrändern auszumachen.

In Deutschland existieren zwei Unterarten:

- Cirsium vulgare ssp. vulgare wird nur etwa 1,5 m hoch, ist dafür aber reich verzweigt. Die Unterseiten ihrer Blätter sind kurz behaart. Wachsen tut sie in südlichen Regionen bis in den Oktober hinein.

- Cirsium vulgare ssp. silvaticum wird bis zu 3,5 m hoch und besitzt lange aufrechte Äste. Die Unterseiten der Blätter sind weicher und mit wenig weißem Filz behaart. Man findet sie vor allem an schattigen Standorten und in Wäldern meist nur im Juli. (Synonym für Cirsium laceolatum ssp. hypoleucum)

Die gewöhnliche Kratzdistel ist übrigens mit der Kornblume und der Artischocke eng verwandt. Sie sieht der Ackerkratzdistel und der Sumpfkratzdistel recht ähnlich.

Vorkommen
Die Pflanze kommt vor allem in feuchten Wiesen und selten an Wegesrändern in ganz Deutschland vor. Sie mag vor allem relativ feuchte und schattige Standorte.

Erkennungsmerkmale
Die gewöhnliche Kratzdistel oder auch Lanzettkratzdistel besitzt herablaufende Stängel. Ihre Blätter sind auffällig stachelig gezähnt. Die Blüten werden meist doppelt so breit wie der obere Teil der Blütenhülle, die wie ein eiförmiger Korb geformt ist. Diese bildet im Gegensatz zur Ackerkratzdistel keinen Filz aus.

Cirsium palustre (Sumpf-Kratzdistel)

cirsium palustre
Cirsium palustre
Die Sumpfkratzdistel Cirsium palustre, ist eine zweijährige Pflanze, die zu den Korbblütengewächsen gehört. Sie fällt vor allem wegen ihrer gezackten Blätter und ihrer violett gefärbten Blüten auf. Man findet sie von Juli bis September vor allem an feuchten Standorten.

Die Sumpfkratzdistel ist übrigens mit der Kornblume und der Artischocke eng verwandt. Sie sieht der Ackerkratzdistel sehr ähnlich.

Vorkommen
Die Pflanze kommt vor allem in Sümpfen, Gräben, an Ufern oder in Auwäldern in ganz Deutschland vor. Sie mag nur feuchte und schattige Standorte.

Erkennungsmerkmale
Die Köpfe der Sumpfkratzdistel liegen in kurz gestielten Knäueln. Ihre Stängel sind bis zur Spitze mit stacheligen Blättern versehen, die oft rötlich unterlaufen und mit etwas Filz belegt sind. Die Pflanze wird etwa 30 cm bis 2 m groß.

Cirsium oleraceum (Kohl-Kratzdistel)

cirsium oleraceum
Cirsium oleraceum
cirsium oleraceum blatt
Cirsium oleraceum Blatt

Cirsium x erucagineum

cirsium x erucagineum
Hybride zwischen Cirsium oleraceum und Cirsium rivulare.

Cirsium rivulare (Bach-Kratzdistel)

cirsium rivulare
Cirsium rivulare
cirsium rivulare habitus
Cirsium rivulare Habitus

Cirsium acaule (Stängellose Kratzdistel)

cirsium acaule
Cirsium acaule

Cirsium eriophorum (Wollköpfige Kratzdistel)

cirsium eriophorum
Cirsium eriophorum

Cirsium helenioides (Verschiedenblättrige Kratzdistel)

cirsium helenioides
Cirsium helenioides

Cirsium spinosissimum (Alpen-Kratzdistel)

cirsium spinosissimum
Cirsium spinosissimum

Carduus nutans (Nickende Distel)

carduus nutans
Carduus nutans
carduus nutans habitus
Carduus nutans Habitus

Carduus crispus (Krause Distel)

carduus crispus
Carduus crispus

Carduus acanthoides (Weg-Distel)

carduus acanthoides
Carduus acanthoides

Carduus defloratus (Berg-Distel)

carduus defloratus
Carduus defloratus
carduus defloratus habitus
Carduus defloratus

Carduus personata (Alpen-Distel)

carduus personata
Carduus personata

Ptilostemon chamaepeuce (Mittelmeer-Elfenbeindistel)

ptilostemon chamaepeuce
Ptilostemon chamaepeuce

Onopordum acanthium (Eselsdistel)

onopordum acanthium
Onopordum acanthium
onopordum acanthium detail
Onopordum acanthium Detail

Serratula tinctoria (Färber-Scharte)

serratula tinctoria
Serratula tinctoria
serratula tinctoria detail
Serratula tinctoria
Die Färber-Scharte Serratula tinctoria wurde früher als Färberpflanze verwendet, wobei sich der Farbstoff Serratulin vor allem im Blatt befindet. Die erzeugte Farbe war das sogenannte Schüttgelb.

Erkennungsmerkmale
Die Färber-Scharte wird etwa 30 bis 100 cm groß. Sie ist unbehaart und im oberen Teil verzweigt. Die unteren Blätter sind eiförmig bis lanzettlich und gestielt, die höheren fiederspaltig und ungestielt, beide sind scharf gesägt. Die rispig angeordneten Korbblüten sind röhrenförmig und purpurfarben, selten auch weiß. Die glockenförmige Hülle ist zylindrisch und rund 15 Millimeter lang, die Hüllblätter lanzettlich und an der Spitze schwärzlich, Anhängsel fehlen. Sie blüht von Juli bis September. Es werden auch noch zwei Unterarten unterschieden.

Vorkommen
Die Art ist von Nordspanien bis Sibirien verbreitet, auf halbschattigen bis halbsonnigen Standorten auf Wiesen, in offenen Wäldern und auf Hochstaudenfluren mit mageren Böden. In Deutschland ist die Pflanze ein eingebürgerter Neophyt, der jedoch selten geworden ist.

Echinops ritro (Ruthenische Kugeldistel)

echinops ritro
Echinops ritro
echinops ritro blatt
Echinops ritro Blatt
Die Ruthenische Kugeldistel (im Sprachgebrauch auch schlicht Ritro-Kugeldistel gennant) Echinops ritro ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Sie ist eine beiebte Zierpflanze und wird in heimischen Gärten aufgrund ihrer Hitze- und Trockenheitstoleranz angepflanzt. Eine Vermehrung geschieht häufig auch vegetativ durch Teilung. Sie dient zudem vielen Bienen und Hummeln als wertvoller Nektar- und Pollenlieferant während des Hochsommers. Ursprünglich stammt sie wahrscheinlich aus dem südöstlichen Mittelmeerraum.

Erkennungsmerkmale
Die Ruthenische Kugeldistel kann bis 1,50 m groß werden und kann sich bis etwa 80 cm in die Breite mit mehreren blütentragenen Stängeln ausbreiten. Charakteristisches Merkmal ist der silbrigweiße Stängel und die großen, tief eingeschnittenen stacheligen Blätter, die eine flaumige Unterseite besitzen können. Zuweilen kann auch die Oberseite flaumig sein. Der Blütenkopf kann bei Zuchtformen bis 5 cm im Durchmesser betragen. Die Einzelblüten des Blütenkopfes sind tief azurblau gefärbt und besitzen häufig einen violett gefärbten Teilblütengrund.

Echinops exaltatus (Drüsenlose Kugeldistel)

echinops exaltatus
Echinops exaltatus

Echinops spinosissimus subsp. bithynicus (Bitynische Kugeldistel)

echinops spinosissimus ssp bithynicus
Echinops spinosissimus
subsp. bithynicus

Carlina vulgaris subsp. vulgaris (Golddistel)

carlina vulgaris ssp vulgaris verblueht
Carlina vulgaris
carlina vulgaris ssp vulgaris
Carlina vulgaris
carlina vulgaris ssp vulgaris detail
Carlina vulgaris

Carlina vulgaris subsp. stricta (Langblättrige Golddistel)

carlina vulgaris ssp stricta
Carlina vulgaris subsp.
stricta

Carlina acaulis subsp. acaulis (Stängellose Silberdistel)

carlina acaulis ssp acaulis
Carlina acaulis
subsp. acaulis

Carlina acaulis subsp. simplex (Krausblatt-Silberdistel)

carlina acaulis ssp simplex
Carlina acaulis
subsp. simplex
carlina acaulis ssp simplex habitus
Carlina acaulis
subsp. simplex Habitus

Arctium lappa (Große Klette)

arctium lappa
Arctium lappa

Xanthium albinum (Elb-Spitzklette)

xanthium albinum
Xanthium albinum

Eryngium campestre (Feld-Mannstreu)

eryngium campestre
Eryngium campestre
eryngium campestre detail
Eryngium campestre

Eryngium maritimum (Stranddistel)

eryngium maritimum 1
Eryngium maritimum
eryngium maritimum 2
Eryngium maritimum
eryngium maritimum 3
Eryngium maritimum

Cichorioideae

Unterfamilie der Asteraceae

Cichorium intybus (Wegwarte)

cichorium intybus
Cichorium intybus

Scolymus hispanicus (Spanische Golddistel)

scolymus hispanicus
Scolymus hispanicus
scolymus hispanicus detail
Scolymus hispanicus

Arnoseris minima (Lämmersalat)

arnoseris minima
Arnoseris minima

Leontodon autumnalis (Herbst-Löwenzahn)

leontodon autumnalis
Leontodon autumnalis
leontodon autumnalis detail
Leontodon autumnalis

Leontodon hispidus (Rauher Löwenzahn)

leontodon hispidus
Leontodon hispidus
leontodon hispidus blatt
Leontodon hispidus Blatt
leontodon hispidus detail
Leontodon hispidus

Leontodon saxatilis (Nickender Löwenzahn)

leontodon saxatilis
Leontodon saxatilis
leontodon saxatilis blatt
Leontodon saxatilis Blatt

Leontodon montanus (Berg-Löwenzahn)

leontodon montanus
Leontodon montanus

Leontodon pyrenaicus (Pyrenäen-Löwenzahn)

leontodon pyrenaicus
Leontodon pyrenaicus
leontodon pyrenaicus detail
Leontodon pyrenaicus

Leontopodium alpinum (Edelweiß)

leontopodium alpinum
Leontopodium alpinum

Pilosella praealta (Alvar-Habichtskraut)

pilosella praealta
Pilosella praealta

Pilosella bauhinii (Ungarisches Habichtskraut)

pilosella bauhinii
Pilosella bauhinii

Hieracium piloselloides (Pilosella florentinum) (Florentiner Habichtskraut)

Hieracium laevigatum (Glattes Habichtskraut)

hieracium laevigatum
Hieracium laevigatum

Hieracium floribundum (Reichblütiges Habichtskraur)

hieracium floribundum
Hieracium floribundum
hieracium floribundum detail
Hieracium floribundum Detail
hieracium floribundum rosette
Hieracium floribundum Rosette

Hieracium intybaceum (Endivien-Habichtskraut)

hieracium intybaceum
Hieracium intybaceum

Hieracium murorum (Wald-Habichtskraut)

hieracium murorum
Hieracium murorum
hieracium murorum blatt
Hieracium murorum Blatt

Hieracium umbellatum (Doldiges Habichtskraut)

hieracium umbellatum
Hieracium umbellatum
hieracium umbellatum frucht
Hieracium umbellatum

Hieracium lachenalii (Gewöhnliches Habichtskraut)

hieracium lachenalii
Hieracium lachenalii

Hieracium villosum (Zottiges Habichtskraut)

hieracium villosum
Hieracium villosum

Hieracium aurantiacum (Orangerotes Habichtskraut)

hieracium aurantiacum
Hieracium aurantiacum
hieracium aurantiacum druesenhaare
H. aurantiacum Drüsenhaare

Tolpis staticifolia (Grasnelkenblättriges Habichtskraut)

tolpis staticifolia
Tolpis staticifolia

Crepis capillaris (Kleinköpfiger Pippau)

crepis capillaris
Crepis capillaris

Crepis tectorum subsp. glabrescens (Stein-Dach-Pippau)

crepis tectorum ssp glabrescens
Crepis tectorum subsp.
glabrescens

Crepis tectorum subsp. pumila (Kleiner Dach-Pippau)

crepis tectorum ssp pumila
Crepis tectorum subsp.
pumila

Crepis paludosa (Sumpf-Pippau)

crepis paludosa
Crepis paludosa
crepis paludosa blatt
Crepis paludosa Blatt
crepis paludosa detail
Crepis paludosa Seite

Crepis conyzifolia (Großköpfiger Pippau)

crepis conyzifolia
Crepis conyzifolia

Crepis pyrenaica (Schabenkraut-Pippau)

crepis pyrenaica
Crepis pyrenaica

Crepis pygmaea (Zwerg-Pippau)

crepis pygmaea
Crepis pygmaea

Picris hieracioides (Gewöhnliches Bitterkraut)

picris hieracioides
Picris hieracioides
picris hieracioides staengel
P. hieracioides Stängel

Ferkelkräuter

Die Ferkelkräuter Hypochaeris beschreiben eine Gattung der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Die Gattung umfasst etwa 60 Arten weltweit. Wie alle Vertreter der Cichorioideae besitzen die Ferkelkräuter ausschließlich Zungenblüten. Diese sind zumeist gelblich gefärbt. Alle Ferkelkräuter bilden einen Pappus aus, deren einzelnen Haare deutlich gefiedert sind. Die Blätter sind meist grundständig und bilden eine Blattrosette.

Hypochaeris radicata (Gewöhnliches Ferkelkraut)

Das Gewöhnliche Ferkelkraut Hypochaeris radicata ist ein Korbblütler, der ausschließlich Zungenblüten besitzt. Er ist ein kurzlebiger Hemikryptophyt, der den Winter durch seine Pfahlwurzel überdauert. Er wird durch Insekten bestäubt und seine Früchte werden vom Wind ausgebreitet.

Vorkommen
Das Gewöhnliche Ferkelkraut blüht zwischen Juni und August und wächst bevorzugt auf trockenen bis halbtrockenen Wiesen, Halbtrockenrasen, oder an Waldrändern auf nicht kalkhaltigen Böden. Er ist in ganz Deutschland bis in montane Höhenlagen relativ weit verbreitet genauso wie im übrigen Europa. Er kommt zudem auf der gesamten Nord-Hemisphäre, in Asien und in Teilen Amerikas vor.

Erkennungsmerkmale
Das Gewöhnliche Ferkelkraut wird 20 bis 70 cm groß. Seine grundständigen und ungefleckten Blätter sind mit zerstreuten Borstenhaaren versehen. Der blaugrüne meist verzweigte Stängel trägt mehrere Blütenköpfchen, ist unten steifhaarig, oben dagegen kahl und höchstens mit ein paar schuppenförmigen Hochblättern versehen. Die Blütenhülle wird ungefähr 15 bis 25 mm lang. Der Köpfchenboden besitzt Spreublätter. Die Kronblätter sind länger als die Hülle. Saämtlich ausgebildete Früchte sind lang geschnäbelt. Der zweireihige Pappus ist nur nach innen gefiedert.

hypochaeris radicata
Hypochaeris radicata
hypochaeris radicata blatt
Blatt von H. radicata
hypochaeris radicata bluete
Blüte von H. radicata

Hypochaeris maculata (Geflecktes Ferkelkraut)

hypochaeris maculata
Hypochaeris maculata
hypochaeris maculata blatt
Hypochaeris maculata

Scorzonera humilis (Niedrige Schwarzwurzel)

scorzonera humilis
Scorzonera humilis

Scorzonera purpurea subsp. rosea (Rosa Schwarzwurzel)

scorzonera purpurea ssp rosea
Scorzonera purpurea
subsp. rosea

Lactuca serriola (Kompass-Lattich)

lactuca serriola
Lactuca serriola
lactuca serriola blatt
L. serriola Blattunterseite

Lactuca tatarica (Tataren-Lattich)

lactuca tatarica
Lactuca tatarica
lactuca tatarica milchsaft
L. tatarica hat Milchsaft
Der als Geophyt ausdauernde Tataren-Lattich Lactuca tatarica besitzt ausschließlich Zungenblüten und gehört zur Familie der Korbblütengewächse. Ürsprünglich stammt er aus Ost-Europa. Wahrscheinlich wurde er um 1900 in Deutschland eingeschleppt. Mittlerweile ist er jedoch ein heimischer eingebürgerter Neophyt. Bestäubt wird der Tataren-Lattich durch Insekten. Seine Früchte werden durch den Wind ausgebreitet (Anemochorie). Er kann sich aber auch vegetativ vermehren durch Wurzelsprosse.

Vorkommen
Der Tataren-Lattich blüht im Juli und August und ist zumeist an Küsten zu finden. Dort wächst er in naturbelassenen Dünen oder alten Küstenspülsäumen. Doch auch an Ruderalstellen meist auf Schutt ist er zu finden. Er kann zudem einen geringen Salzgehalt im Boden aushalten. In Deutschland ist er nur an den Küsten relativ häufig. Im übrigen Deutschland kommt die Pflanze selten vor. Er ist sonst im übrigen Europa und Teilen Asiens verbreitet.

Morphologische Merkmale
Der Tataren-Lattich wird 30 cm bis zu 1 m groß und bildet unterirdische Ausläufer aus. Seine meist fiederschnittigen oder mindestens leicht eingeschnittenen Blätter sind mit dem verbreiterten Grund sitzend. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal sind die Blütenhüllblätter, die purpurn gefleckt sind. Wie andere Lattiche auch, besitzt der Tataren-Lattich weißen Milchsaft. Der Tataren-Lattich bildet blauviolette selten weiße Blütenstände aus. Die einzelnen Blütenköpfe stehen in einer verlängerten Rispe und bilden ausschließlich Zungenblüten aus. Der Fruchtschnabel ist kürzer als die grünlich-braune und gefleckte Frucht.

Lactuca perennis (Blauer Lattich)

lactuca perennis
Lactuca perennis
lactuca perennis detail
Lactuca perennis

Mulgedium alpinum (Alpen-Milchlattich)

mulgedium alpinum
Mulgedium alpinum

Mycelis muralis (Mauerlattich)

mycelis muralis
Mycelis muralis
mycelis muralis blatt
Blatt von Mycelis muralis

Lapsana communis (Rainkohl)

lapsana communis
Lapsana communis
lapsana communis blatt
Lapsana communis Blatt

Tragopogon pratensis (Wiesen-Bocksbart)

tragopogon pratensis
Tragopogon pratensis

Tragopogon dubius (Großer Bocksbart)

tragopogon dubius
Tragopogon dubius

Tragopogon minor (Kleiner Bocksbart)

tragopogon minor
Tragopogon minor
tragopogon minor bluete
Tragopogon minor Blüte

Sonchus arvensis (Acker-Gänsedistel)

sonchus arvensis
Sonchus arvensis
sonchus arvensis detail
Sonchus arvensis Detail
sonchus arvensis druesenhaare
Sonchus arvensis Drüsenhaare

Sonchus oleraceus (Kohl-Gänsedistel)

sonchus oleraceus
Sonchus oleraceus
sonchus oleraceus blatt
Sonchus oleraceus Blatt

Sonchus asper (Rauhe Gänsedistel)

sonchus asper
Sonchus asper
sonchus asper blatt
Sonchus asper Blatt

Chondrilla juncea (Großer Knorpellattich)

chondrilla juncea
Chondrilla juncea